Neuer Vorsitzender des Wasserzweckverbands Pfarrweisacher Gruppe für die nächsten sechs Jahre ist der Pfarrweisacher Bürgermeister Markus Oppelt (CSU).

Bei der ersten Sitzung des Zweckverbandes, die in der Frauengrundhalle in Ebern stattfand, ist der Eberner Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) zu Oppelts Stellvertreter gewählt worden. Weitere Ratsmitglieder sind der Untermerzbacher Bürgermeister Helmut Dietz (SPD), Gemeinderat Roland Rügheimer (CSU, Pfarrweisach) und Stadträtin Marion Müller (CSU, Ebern). Diese drei Mitglieder sind später in den Rechnungsprüfungsausschuss für den Zweckverband gewählt worden. Noch bis zu dieser Sitzung war der frühere Pfarrweisacher Bürgermeister Ralf Nowak Vorsitzender des Zweckverbandes. Er ließ sich von Bürgermeister Hennemann entschuldigen. Hennemann leitete die Sitzung zu Beginn. Nach der Wahl übernahm Markus Oppelt.

Das Gremium hat die Entschädigungen für die Verbandsmitglieder nach sechs Jahren tariflich angepasst. Die Verbandsmitglieder erhalten nun 20 Euro pro Sitzung (bisher 15 Euro); beruflich selbstständige Verbandsräte bekommen einen Stundenlohn von 21 Euro (16 Euro). Der Verbandsvorsitzende erhält 200 Euro monatlich (150 Euro), sein Stellvertreter 120 Euro jährlich (75 Euro).

Wasserwart Roland Hartenfels, der der Sitzung beiwohnte, teilte mit, es gebe momentan keine Probleme im Trinkwassernetz. Die Pegelstände der Brunnen bezeichnete er als "normal". Dem Zweckverband gehören an: von der Gemeinde Pfarrweisach der Ort Pfarrweisach selbst sowie Dürrnhof, Herbelsdorf, Kraisdorf, Lichtenstein und Rabelsdorf; von der Stadt Ebern die Stadtteile Brünn, Frickendorf, Fischbach, Höchstädten und Kurzewind; für die Gemeinde Untermerzbach der Ort Gereuth, und für die Ortschaft Buch besteht seit altersher ein Wasserlieferungsvertrag. alc