Zweieinhalb Jahre nach der Machbarkeitsstudie folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zu einem gemeinsamen Radschnellweg der Städte Herzogenaurach und Erlangen. Es muss nun eine Vereinbarung mit der Nachbarstadt getroffen werden. Damit beschäftigt sich der Planungsausschuss am kommenden Dienstag.

Die Vereinbarung regelt die gemeinsame Planung des Streckenabschnitts von Herzogenaurach nach Erlangen. Dabei geht es zunächst um die ersten beiden Leistungsphasen, also die Grundlagenermittlung und die Vorplanung. Die Kosten werden zu 70 Prozent auf Erlangen und zu 30 Prozent auf Herzogenaurach fallen, so dass für diese beiden Bereiche für Aurachstadt ein Betrag von etwa 95 000 Euro zu tragen ist.

Die Ergebnisse der "Machbarkeitsstudie zu den möglichen Radschnellwegen im Großraum Nürnberg waren dem Planungsausschuss im November 2017 vorgestellt worden. Als ein wichtiges Ergebnis dieser Studie wurde die Radschnellverbindung zwischen Herzogenaurach und Erlangen positiv bewertet. Diese soll die beiden Städte im Talraum der Aurach verbinden.

Waldwege und Straßen

Hierfür sollen die vorhandenen Fuß- und Radwegeverbindungen sowie öffentliche Feld- und Waldwegen, aber auch Straßen weiterverfolgt werden. Entweder man nutzt diese Wege direkt oder baut den Radschnellweg daneben, wie Bürgermeister German Hacker im Vorfeld der Sitzung feststellt. Beispielsweise könnte da auch eine Tempo-30-Straße im Baugebiet Hasengarten in Frage kommen.

Im November 2018 hatten sich die städtischen Gremien mit der weiteren Vorgehensweise zur Realisierung des Trassenkorridors zwischen Herzogenaurach und Erlangen beschäftigt. Der Stadtrat Herzogenaurach hat in seiner Sitzung vom 29. November 2018 beschlossen, zusammen mit der Stadt Erlangen die Radschnellverbindung im Bereich des Trassenkorridors im Aurachtal weiter zu verfolgen und in vertiefende Planungen einzusteigen.

Jetzt erfolgt der nächste Schritt. bp