50 Jahre Demonstrativbaugelände Coburg, besser bekannt als Demo. Normalerweise ein Grund für eine offizielle Feier. Die kam allerdings nicht zustande.
Da dachten sich die Anwohner des Sudetenweges und der Umgebung: Wir feiern selbst. Gesagt, getan, der Parkplatz eignete sich dazu.
Und das Vortreffliche war, dass ein Reinerlös von 550 Euro zustande kam, der der Stiftung für krebskranke Kinder Coburg gespendet wurde. Uwe Rendigs, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, nahm den Scheck dankend entgegen und erinnerte daran, dass die Stiftung bereits seit zwölf Jahren besteht, hervorgegangen aus einer Elterninitiative. Derzeit würden 38 Familien betreut, wobei 16 Kinder akut erkrankt seien. 80 Prozent Überlebenschancen bestünden, auch dank der Spendengelder, die unter anderem eingesetzt würden für Forschung an der Universität Würzburg und für ärztliche Fortbildung.
Zudem führten die Ehrenamtlichen (manchmal harte) Gespräche mit Krankenkassen und Institutionen. "Wir wollen Hilfe geben, die anderswo nicht zu bekommen ist", erklärte Rendigs bei der Spendenübergabe. dav