Mindestens 10 000 Euro Schaden sind durch an einen Brand am Dienstag um 22.20 Uhr am Hirtenberg entstanden. Das berichtet die Polizeiinspektion Coburg.
Die freiwilligen Feuerwehren hatten den Dachstuhlbrand in kurzer Zeit unter Kontrolle und mussten auch keine Personen mehr aus dem Gebäude bergen, da diese das Gebäude schon selbst verlassen hatten. Verletzt wurde bei dem Brand also niemand. Die drei Bewohner des Wohnhauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen und wurden durch das BRK zeitweise betreut. Ein Eingreifen für den Rettungsdienst war somit nicht vonnöten.
Brandursache war nach Angaben der Polizei ein technischer Defekt an einem stromführenden Kabel im Dachstuhl des Gebäudes. Durch das defekte Kabel entzündete sich das Holz im Dachstuhl und setzte einen Teil des Dachstuhls in Brand. Die Coburger Polizeiinspektion ermittelt wegen eines Brandfalls ohne Personenschaden. Bei dem Einsatz waren rund 70 Einsatzkräfte vom BRK-Rettungsdienst, der Feuerwehr und der Polizei vor Ort.


Rauch weithin zu sehen

Bei der Integrierten Leitstelle Coburg ist der Notruf um 22.23 Uhr eingegangen, wie Marcel Thein vom BRK-Kreisverband Coburg berichtet. Bereits bei der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar, schreibt Thein in einer Pressemitteilung. Beim Eintreffen der Rettungskräfte am Brandort schlugen bereits Flammen aus dem Dach des Wohngebäudes. Sehr schnell an der Einsatzstelle war demnach der First Responder Scherneck und hat für eine eventuelle Erstversorgung von Verletzten bereitgestanden, während die Feuerwehren aus Untersiemau, Scherneck, Meschenbach und Coburg eine Löschwasserversorgung aufgebaut und mit der Brandbekämpfung umgehend begonnen haben. Der öffentlich-rechtliche Rettungsdienst des BRK war mit dem Rettungswagen aus Schorkendorf und dem Einsatzleiter Rettungsdienst am Brandort. Im Einsatz waren hier vier Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes.
"Das schnelle Eingreifen der Kräfte hat noch Schlimmeres verhindert!", bestätigt Reinhard Hartung, der Einsatzleiter der Feuerwehr. Die Kräfte haben mit Einreißhaken Dachziegel entfernt, um an die Dämmung zu kommen, wo das Feuer vermutlich ausgebrochen ist. red