Am 12. September feiert die Coburger Museumsnacht ihr 20. Jubiläum. Aus dem Kulturkalender der Vestestadt ist dieses Highlight nicht mehr wegzudenken: Die Museen der Coburger Landesstiftung und weitere Orte laden dazu ein, Kultur gemeinsam und in besonderer Atmosphäre zu erleben.
Durch die Nacht flanieren, mit Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen, neue Perspektiven erleben, staunen und feiern – all dies macht die Museumsnacht stets zu einem Ereignis, das in Erinnerung bleibt.
Magische Orte
In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Nacht der Schätze“. Die Schätze der Museumsnacht sind: magische Orte, kostbare Sammlungen, einzigartige Licht- und Musikinszenierungen, bekannte Juwelen und verborgene Perlen.
Zwischen 18 und 24 Uhr wird das Gelände rund um den Hofgarten zu einer lebendigen Kulisse für nächtliche Entdeckungen. Ergänzt wird das Geschehen an weiteren Orten im Stadtgebiet. Dank des Engagements zahlreicher Beteiligter präsentiert sich die Museumsnacht 2026 mit einem Programm an insgesamt zwölf Standorten.
In Schloss Ehrenburg präsentiert die Unterbiberger Hofmusik eine energiegeladene Mischung aus Blasmusik, Jazz und internationalen Klängen. Volker Jaekel und Gert Anklam verbinden in der Schlosskirche Orgel und Saxophon zu einer musikalischen Reise zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik, ergänzt durch ungewöhnliche Instrumente wie Sheng und Portativ. Eine spektakuläre Feuershow mit Zirkuskunst begeistert am Schlossplatz.
In den Kunstsammlungen und in den Höfen der Veste wartet ein vielseitiges Programm: Neben der großen Sonderausstellung „Coburg | Gotha | 1826. Ein Herzog. Zwei Residenzen“ widmet sich eine Studioausstellung dem bedeutenden Graphikkünstler Nikolaus Chodowiecki. Im ersten Burghof realisiert der international tätige Licht- und Medienkünstler Philipp Geist eine individuell entworfene Lichtinstallation „Schätze im Licht“, bei der die historische Architektur, die Schätze der Kunstsammlungen und die Bewegung der Menschen zu einem einzigartigen Kunstraum verschmelzen.
Im zweiten Burghof sorgen kubanische Rhythmen von Román y sus Timberos mit Tanzangeboten für Bewegung. Musikalische Höhepunkte setzen das international erfolgreiche Trio Ganes mit rätoromanischen Liedern sowie das Trio Chiavi d’Amore, das mit Barockdrehleier, Schlüsselfidel und Cembalo in der Lutherkapelle ein Klangerlebnis bietet.