Eine Entscheidung aus der Vergangenheit zahlt sich jetzt in barer Münze für die Gemeinde Niederfüllbach aus. Schon vor Jahren hat man sukzessive die herkömmlichen Leuchtmittel der Straßenbeleuchtungen gegen energiesparende LED-Beleuchtung ausgetauscht. So verfügen 208 der 212 Straßenlampen über die moderne Technik. Deswegen habe die Gemeinde im vergangenen Jahr nur 4900 Euro an Stromkosten für die Straßenbeleuchtung zahlen müssen, berichtete Bürgermeister Bastian Büttner (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Doch auf diesem Erfolg will sich die Gemeinde nicht ausruhen. Zur Diskussion stand die Frage, ob die Leuchtzeiten verringert werden sollten. Bastian Büttner erläuterte, dass hierfür an fünf Schaltstellen die Ein- und Ausschaltzeiten manuell verändert werden müssten. Die Kosten hierfür würden sich auf knapp 500 Euro belaufen.

Derzeit sind die Straßenlampen nur in der Zeit zwischen 1 Uhr und 4.30 Uhr ausgeschaltet, aber das habe seinen Sinn, gab Büttner zu bedenken und sagte: „Die Lampen brennen nicht aus Jux und Tollerei.“

Kilian von Pezold (CSU) pflichtete ihm bei: Die Gemeinde habe eine Fürsorgepflicht gegenüber den Bürgern. Eine Verlängerung der Ausschaltphase könnte die Sicherheit einschränken. Dieser Ansicht schloss sich der Gemeinderat an und beschloss einstimmig, dass an den Schaltzeiten nichts geändert wird.

Gute und schlechte Nachricht

Eine gute und eine schlechte Nachricht hatte der Bürgermeister für den Gemeinderat. Die schlechte: Seitens der SÜC Coburg wird der Strompreis für die Gemeinde ab dem 1. November um 32,03 Cent je Kilowattstunde erhöht. Die gute Nachricht: Die Gemeinde Niederfüllbach hat eine zu hohe Kreisumlage bezahlt und kann sich auf eine Rückzahlung von über 11.000 Euro freuen.

Wo soll die Bushaltestelle hin?

Im Bereich des neuen Einkaufsmarktes in der Carl-Brandt-Straße soll eine Bushaltestelle eingerichtet werden. Eine Untersuchung des Ingenieurbüros Kittner und Weber, Sonnefeld, kam zu dem Ergebnis, dass dies nur südlich der dortigen Tankstelle möglich sei. „Um dies umzusetzen ist aber Grunderwerb notwendig“, informierte der Bürgermeister. Er werde mit dem Eigentümer Kontakt aufnehmen, um zu sondieren, ob eine Verkaufsbereitschaft vorliegt, ließ Büttner wissen.

Die Carl-Brand-Straße soll an die Kreisstraße CO 12 (Coburger Straße) angebunden werden. Der Gemeinderat ermächtigte den Bürgermeister, eine Kreuzungsvereinbarung mit der Stadt Coburg und dem Landkreis Coburg abzuschließen.

In der Schlosskirche soll das Stuckprofil saniert werden. Die Kosten betragen 5000 Euro. Die Gemeinde bezuschusst das Projekt der evangelischen Kirchgemeinde mit 500 Euro.