Eine Überraschung erlebte beim Jubiläum der ehemalige FOS/BOS-Lehrer und spätere Ministerialbeauftragte für Berufliche Oberschulen, Klaus Vietze. Denn die Schüler der Klasse W12B hatten einst das Klassentagebuch verschwinden lassen. Jetzt zum Jubiläum hatten Susanne Stöhr, Steffen Grampp, Jörg Schleicher und Stefan Wicklein das wichtige Dokument dabei. Die Schüler haben es in all den Jahren nach der Schulzeit weitergeführt, haben alle Anwesenden bei Klassentreffen eingetragen. "Das war richtig schlimm, wenn so ein Klassenbuch verschwunden ist. Die Lehrer mussten ja eine Strichliste führen, wer anwesend war. Das war auch für das Fahrgeld wichtig. Das war schon blöd, wenn man dann nichts hatte", erinnert sich Lehrer Klaus Vietze. Doch inzwischen hat er seinen Ehemaligen verziehen und konnte über das Schelmenstück herzlich lachen.

Landtagsabgeordnete Inge Aures (SPD) und Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) eint gute Erinnerungen an ihre Zeit am Beruflichen Schulzentrum. Inge Aures war eine Schülerin der ersten Stunde. "Für mich war die FOS/BOS so wichtig. Hier habe ich den Grundstein für meine Karriere gelegt", sagte Aures. Und an die Lehrer erinnert sie sich auch noch gerne. "Die waren alle gut drauf!", erinnerte sie sich.

Aures Nachfolger im Oberbürgermeisteramt der Stadt Kulmbach, Henry Schramm, war zwar einige Jahre später an der FOS/BOS. Doch auch er hat nur gute Erinnerungen an die Schulzeit. "Die Lehrer übten sich in Nachsicht. Jeder bekam eine Chance", so Schramm. so