Die zweite Änderung des Bebauungsplanes Falk und Dippacher Orles I konnte in der Sitzung des Marktgemeinderats Burgebrach nun als Satzung beschlossen werden. Zuvor hatte Dipl.-Ing. Christine Bardin vom beauftragten Ing.-Büro König + Kühnel, Weitramsdorf, die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen geschildert. Im Wesentlichen ging es um Altlasten auf dem Gelände des ehemaligen metallverarbeitenden Betriebes.

Seit 2005 werden Grundwassersanierungen durchgeführt, belastetes Erdreich wurde bereits vor 20 Jahren ausgetauscht. Ein kürzlich erstelltes Gutachten bescheinigte, dass bei einer Bebauung kein Gefährdungspotenzial bestehe. Nach Erschließung dieses Baugebietes werden Baurechte für vier Mehrfamilienhäuser und elf Einfamilien-/ bzw. Doppelhäuser geschaffen.

Die Kath. Kirchenstiftung St. Vitus Burgebrach stellte an den Markt Burgebrach einen Antrag auf Kostenübernahme für Berufspraktikanten an den Kindertageseinrichtungen. Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk informierte den Marktgemeinderat darüber, dass es derzeit schwierig sei, für die örtlichen Kindertagesstätten geeignetes Personal zu finden. Nun sollen Berufspraktikanten, die im letzten Jahr ihrer Ausbildung stehen, eingestellt werden, um zum einen den Betrieb der Kitas besser aufrechterhalten zu können und zum anderen, um Personal für die Zukunft zu gewinnen. Ab September 2022 sind drei Berufspraktikanten vorgesehen und in den zwei Folgejahren je weitere zwei, die in den drei Kitas St. Anna, St. Vitus und St. Otto je nach Bedarf eingesetzt werden sollen. Die Kosten von jeweils 25 000 Euro pro Stelle/jährlich belaufen sich bis zum Jahr 2025 entsprechend auf insgesamt 175 000 Euro . Der Marktgemeinderat stimmte dem Antrag zu und übernimmt die Beiträge nach Abzug anderweitiger Fördermöglichkeiten.

Zuschuss zu Kirchensanierung

Einem Zuschussantrag der Kath. Kirchenstiftung Stappenbach zu den Sanierungsmaßnahmen an der Kuratiekirche „Zu den Hl. Schutzengeln“ in Stappenbach hat der Markt Burgebrach zugestimmt. Bereits im Jahr 2016 hatte der Marktgemeinderat einem Zuschussantrag zu den Gesamtkosten von 740 000 Euro in Höhe von 10 Prozent bewilligt. Nun wurden für Mehrkosten in Höhe von 247 000 Euro weitere 24 700 Euro beantragt.

Der Pfarrkirchenstiftung Ampferbach wurden zu den bereits gewährten Zuschüssen zur Sanierung der Kuratiekirche Kreuzauffindung in Höhe von 110 000 Euro weitere Zuschüsse in Höhe von 17 000 Euro zur Sakristeiausstattung und für ein Pelletlager, für die Turminnensanierung und Sanierungsmaßnahmen und Ertüchtigung der Heizungsanlage des Pfarrheimes sowie Restaurierung der Kirchenmauer gewährt.

Zur digitalen Alarmierung der Feuerwehren im Markt Burgebrach hat der Markt insgesamt 117 digitale Funkmeldeempfänger beschafft. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 62 000 Euro . Im Rahmen des Sonderförderprogrammes „Digitalfunk“ sind für 67 förderfähige Geräte Zuschüsse vom Freistaat Bayern in Höhe von 28 000 Euro zu erwarten.