Seit 2007 organisiert die Städtische Musikschule im Netzwerk der Musikschulen der Bamberger Partnerstädte musikalische Projekte, die Musizierende sowie Chorsänger und -sängerinnen aus ganz Europa zusammenbringen. In Bamberg kamen bisher die Carmina Burana (2007), Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ (2009), das Stabat mater von Dvorak (2015) sowie 2017 „The Armed Man – A Mass for Peace“ von Karl Jenkins zur Aufführung. Für das diesjährige Projekt betritt man nun mit der Sinfonischen Rockmesse von Andreas Mücksch, Kantor und Kirchenmusikdirektor in Halle/Saale, Neuland.

Zur Rockmesse treffen am Mittwoch, 6. Juli, Gäste aus Esztergom (Ungarn), Feldkirchen (Österreich) und Rodez (Frankreich) ein. Das 2015 beim 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit Erfolg uraufgeführte Crossover-Werk ist mit zwei Solistinnen, großem Chor, symphonischem Orchester und Rockband besetzt. Das Publikum kann sich auf mitreißende Rhythmen, gefühlvolle Soli, kraftvolle Bläser und einen eindrucksvollen Gesamtsound freuen. Die etwa 70-minütige Rockmesse wird am Sonntag, 10. Juli 2022, um 19:30 Uhr in der Erlöserkirche als Bamberger Erstaufführung zu hören sein.

Mitwirkende des Großprojekts sind neben den Musikern aus Esztergom, Feldkirchen und Rodez der in der Trägerschaft der Musikschule stehende Bamberger Kammerchor. Die Einstudierung erfolgt unter der Leitung von Carolin Heckel („Chorissima Gundelsheim“), Thomas Wolf sowie der Kantatenchor der Erlöserkirche und Marketa Schley Reindlova. Den Instrumentalpart übernehmen das Jugendorchester Bamberg sowie eine Band aus Mitgliedern des BlueTrainOrchestra Bamberg . Solistinnen sind Eva-Maria Helbig, Sopranistin aus Bamberg , und Peggy Forma, Mezzosopranistin aus Feldkirchen. Die Gesamtleitung hat Musikschulleiter Martin Erzfeld.

Vorverkauf hat bereits begonnen

Eine Karte kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Platzwahl ist frei. Zu erwerben sind die Karten beim BVD, Lange Straße, dem Pfarrbüro der Erlöserkirche und dem Sekretariat der Musikschule . red