Mit einer Podiumsdiskussion eröffnet der BDKJ-Diözesanverband Bamberg am 13. Februar um 19 Uhr seine Kampagne zur Prävention gegen Rechtsextremismus . Die Frage, wie sich Jugendarbeit gegen rechte Strukturen wehren kann, diskutieren unter anderem Arif Tasdelen , der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, und Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendringes.

Der Wissenschaftler Prof . Benno Hafeneger wird die wesentlichen Erkenntnisse seiner Studie "Die AfD und die Jugend" vorstellen, während Detlef Menzke, Leiter der offenen Jugendarbeit der Stadt Nürnberg, aus der Praxis berichtet. Die Podiumsteilnehmer werden sich nach der aktuellen Planung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg treffen, die Diskussion wird dann per Livestream über das Internet übertragen. Bei hohen Inzidenzen trifft sich das Podium in einer Videokonferenz . Vor der Podiumsdiskussion können sich Interessierte ab 14 Uhr zudem in verschiedenen digitalen Workshops in der Tiefe mit der Thematik beschäftigten.

Unter dem Titel "Willensstark! Kein Platz für Rechtsextremismus " wird die Kampagne des BDKJ-Diözesanverbandes Bamberg vor allem in Jugendgruppen vor Ort durchgeführt. Die Diözesanebene erarbeitet und plant dafür in Zusammenarbeit mit weiteren Experten Module für verschiedene Altersgruppen. Die Workshops können in allen Jugend(verbands)gruppen durchgeführt werden. Ziel des Programms ist es, junge Menschen gegen Rechtsextremismus sprachfähig zu machen und für die Demokratie zu begeistern.

Anmeldung auf jugend-im-erzbistum.de. Die Podiumsdiskussion 13. Februar läuft unter youtube.com/jugendimerzbistum. red