Local Heroes Bayern 2026 Noch nie bewarben sich so viele junge Acts um einen Platz im Local Heroes Bayern. Die Auswahl der Top 20 fiel der Jury bei dieser musikalischen Vielfalt alles andere als leicht. Das Finale findet bei „Ab geht die Lutzi“ statt.
Aus einer außergewöhnlich starken Bewerberlage hat die Jury in den vergangenen Wochen ihre Top 20 ausgewählt für den bayerischen Musikpreis Local Heroes. Und es bleibt spannend: Am 26. Juni findet das Landesfinale auf dem „Ab geht die Lutzi“ statt. Jetzt läuft die entscheidende Phase, in der aus den Top 20 die Top 5 für das Finale auserkoren werden. „Wir können noch immer nicht fassen, was da in den vergangenen zwei Jahren passiert ist“, sagen Dani Straßner und Nicole Oppelt von Local Heroes Bayern. Die beiden ehrenamtlichen Organisatorinnen des bayerischen Musikpreises schwelgen nach wie vor in Erinnerungen an den Doppelsieg mit Udo West und blicken voller Dankbarkeit auf die „unfassbar intensive Zeit“ mit den Nachtkindern zurück, die zuletzt den Preis für das „Beste Songwriting“ im Bundesfinale erhielten.
„Nicht zuletzt diese Erfolge haben Local Heroes Bayern weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar gemacht“, sind die beiden Frauen überzeugt. Jetzt steht Local Heroes Bayern erneut an einem markanten Punkt. „Beide Acts haben gezeigt, wie nachhaltig das Format wirken kann, wenn künstlerische Eigenständigkeit, Live-Qualität und Entwicklung zusammenkommen“, so Dani Straßner. „Genau daran möchten wir in der neuen Ausgabe anknüpfen.“
Das kommende Landesfinale findet abermals auf dem „Ab geht die Lutzi“ in Rottershausen statt – und bekommt damit einen besonderen Rahmen, denn das Festival feiert in diesem Jahr seine 15. Ausgabe.
64 Bewerbungen
Der Weg in die Top 20 war in diesem Jahr anspruchsvoll wie selten zuvor. Insgesamt gingen 64 Bewerbungen ein – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren, wie Dani Straßner und Nicole Oppelt betonen. Besonders auffällig sei in dieser Bewerbungsphase der hohe Anteil an Acts gewesen, die sich zum ersten Mal bei Local Heroes Bayern beworben hätten. Diese Entwicklung, stellen sie heraus, komme nicht von ungefähr: „Local Heroes Bayern hat in den vergangenen Monaten gezielt daran gearbeitet, neue Szenen zu erreichen und bislang unentdeckte Talente zu ermutigen, den Schritt zu wagen.“
Entsprechend intensiv, fordernd und zugleich bereichernd gestaltete sich der erste Auswahlprozess. Bragi, vom Local Heroes Bayern-Team, spricht von vielen sehr guten Bewerbungen, aber auch von Acts, bei denen noch Entwicklungspotenzial spürbar sei. Dani Straßner wiederum betont: „Ich empfinde das Gesamtniveau als sehr hoch. Die Vielfalt aus verschiedenen Genres finde ich immer besonders schön. Das ist auch etwas, wofür Local Heroes Bayern seit Jahren steht.“
Gleichzeitig macht sie deutlich, wie schwierig die Reduktion auf nur 20 Acts war: „Die Fachjury wird es in der kommenden Auswahlrunde sehr schwer haben, da wirklich viele Landesfinal- und auch Bundesfinal-Potential haben. Auch unter den Bewerbern, die jetzt nicht weitergekommen sind, gibt es noch sehr viel weiteres Potential.“
Lutzi-Crew trifft Entscheidung
„Die erste Auswahl wurde mit viel Sachverstand und größter Sorgfalt getroffen“, freut sich Nicole Oppelt. „Wir sind begeistert, dass sich erneut viele Expertinnen und Experten aus unserem direkten Umfeld die Zeit genommen und unsere Nachwuchsarbeit unterstützt haben.“ Ein dickes Danke gehe daher an NadelNESt und Bamberger Festivals e.V. Gleicher gebühre auch dem Lutzi-Team. Innerhalb dieser Crew sei die Beteiligung diesmal besonders hoch gewesen. „Die Lutzi-Crew kam hierfür im Sportheim zusammen, hörte sich alle Bewerbungen gemeinsam an und traf die Entscheidungen im direkten Austausch – konzentriert, leidenschaftlich und mit dem klaren Blick auf Live-Tauglichkeit“, freut sich auch Dani Straßner. „Das wissen wir sehr zu schätzen, denn wenn man sich die Lutzi-Linups jedes Jahr anschaut und diese Acts dann auf dem Festival live erlebt, sieht man, dass sie genau wissen, was beim Publikum gut ankommt.“ Gleichzeitig formuliert sie klare Erwartungen an hiesige Nachwuchskünstler: Sichtbarkeit, Verlässlichkeit und Weiterentwicklung seien heute essenziell. Wenn Konzerte zu Erlebnissen werden…