Glatte 15 Euro pro Stunde fürs Saubermachen

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Reinigungskräfte haben mitunter einen schweren Job. Wichtig ist ihre Arbeit allemal.
Reinigungskräfte haben mitunter einen schweren Job. Wichtig ist ihre Arbeit allemal.
Tobias Seifert

Sie machen alles picobello: Rund 550 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis Bad Kissingen für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld, wie es in einer Pressemitteilung der IG Bau Mainfranken heißt: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro . Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Michael Groha von der IG Bau Mainfranken. Alle elf Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Bad Kissingen müssten sich daran halten.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Kreis Bad Kissingen einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Groha. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Mainfranken, Michael Groha. red