Während der Faschingssaison werden wieder Teams der Polizeiinspektionen des Landkreises und des Jugendschutzes unterwegs sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises Bad Kis-singen.

Ausgelassenes Feiern steht jetzt bei vielen jungen Leuten an. Kein Wunder, denn in den letzten drei Jahren kam es – bedingt durch Corona – zu zahlreichen Einschränkungen. Jetzt locken die närrischen Tage, und während die einen einfach fröhlich feiern, kommt es vor, dass andere auch mal kräftig über die Stränge schlagen. Party machen, bis im wahrsten Sinne des Wortes der Arzt kommt –, darunter fällt das exzessive Feiern von manchen Jugendlichen und Kindern, die viel zu viel konsumieren und dann medizinische Hilfe benötigen.

„In unserer Gesellschaft gibt es kaum eine Feier , eine Prunksitzung, einen Umzug ohne entsprechende Mengen Alkohol. Da darf man sich nicht wundern, wenn auch Kinder und Jugendliche Alkoholisches als selbstverständlich ansehen und nur damit ausgelassen feiern“, sagt Landrat Thomas Bold .

Mit gutem Beispiel vorangehen

Er rät allen Verantwortlichen, selbst mit gutem Beispiel voranzugehen – nicht nur zur Faschingszeit. Im öffentlichen Raum tragen die Veranstalter von (Faschings-) Festen und alle Gewerbetreibenden eine besondere Verantwortung. Deshalb weist die Kommunale Jugendarbeit – Kinder- und Jugendschutz Bad Kissingen auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen hin.

Bei Haschisch, K.-O.-Tropfen oder Ecstasy läuten bei Eltern die Alarmglocken, jedoch haben Polizei und Jugendschutz die Erfahrung gemacht, dass manche Eltern sehr nachsichtig mit dem Alkoholkonsum ihrer Kinder umgehen. Dieser wird häufig toleriert, ja sogar als notwendiges Übel hingenommen, da es zum Erwachsenwerden dazugehört, so die Pressemitteilung des Landkreises weiter.

Wichtig ist, gerade Kinder und Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol anzuhalten.

Während der Faschingssaison werden wieder Teams der drei Polizeiinspektionen des Landkreises und des Jugendschutzes bei verschiedenen Veranstaltungen und Umzügen unterwegs sein. Ziel ist die Aufklärung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Das Landratsamt und die Polizei appellieren eindringlich an Gewerbetreibende, vorübergehende Festzeltwirte und natürlich auch an alle erwachsenen Personen, bei der Abgabe alkoholischer Getränke ganz genau hinzuschauen.

Im Falle von Verstößen droht unter Umständen ein empfindliches Bußgeld. Der Landrat Thomas Bold wird in der Mitteilung weiter zitiert: „An dieser Stelle möchte ich hervorheben, dass sich in den letzten Jahren die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Instanzen in Bezug auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetztes in der Faschingszeit positiv entwickelt hat.“

Fragen zum Jugendschutz beantworten im Landratsamt Bad Kissingen Rabea Daniel, Tel. 0971/8017 013, E-Mail: jugendschutz@kg.de sowie alle Polizeidienststellen im Landkreis Bad Kissingen . Weitere Infos sind es unter jugendschutz.landkreis-badkissingen.de zu finden. red