Fotografiert hat Gerd Wetzels schon in seiner Schulzeit, damals noch mit einer analogen Kamera. Irgendwann rückte die Fotoleidenschaft in den Hintergrund. Doch es war nur ein Schlummern. 2010 schließlich kaufte sich der Münnerstädter seine erste digitale Kamera. Und seitdem ist die Begeisterung für die Fotografie wieder erweckt und stetig gewachsen. Jetzt präsentiert er seine Arbeiten in seiner ersten Einzelausstellung.
Gehörte er anfangs zu denjenigen, die die digitale Technik eher zurückhaltend annahmen, ist Gerd Wetzels heute angetan von den künstlerischen Möglichkeiten.


Unterschiedliche Motive

Fotografie besteht für den Münnerstädter aus zwei Teilen: Das Fotografieren des Motivs und dann der Schritt, in dem er das Bild nachbearbeitet. "Ich schaue, wie ich damit spielen kann", sagt er. Das Ergebnis sind faszinierende Bildnisse wie das der beiden Adler oder surrealistische Kunstwerke, bei denen das eigentliche Foto nur der Ausgangspunkt für eine eigene Kreation ist, die am Computer daraus entsteht "Manchmal", sagt Wetzels, "bin ich selbst erstaunt, was dabei herauskommt".
Viele Tage sitzt er oft über einer Fotografie, bis sie so ist, wie er es sich wünscht. Gerd Wetzels ist nicht festgelegt auf ein bestimmtes Motiv. Er fotografiert, was ihm ins Auge fällt - Tiere, Menschen, Architektur...
Ein Höhepunkt war für ihn der Gewinn der Mainfränkischen Fotomeisterschaft 2016 mit einem Münnnerstädter Motiv. Heuer erhielt der den 1. Preis beim Wettbewerb "Sternstunden" von DVF und CEWE mit dem Bild "Cadillac Chrome".
Die Ausstellung im Altstadtcafé zeigt circa 30 Fotografien. Die Vernissage ist am 24. November um 19 Uhr. Die Bilder sind bis 26. Februar 2018 zu sehen.