Kupferberg — Beim Fischessen der UKW in der Gaststätte Schott blickte stellvertretender Bürgermeister Alfred Kolenda zufrieden auf die Kommunalwahl zurück, bei der er alle Stimmen seiner Unabhängigen Kupferberger Wähler und bis auf eine auch die der CSU-Fraktion erhielt. Kolenda sprach von einem hervorragenden Vertrauen, dem er gerecht werden wolle.
"Ich möchte für die Stadt arbeiten und bei den bisher unterschiedlichen Meinungen ausgleichend wirken", versprach der. Seine Ansichten würden von Bürgermerister Hans-Joachim Hösch ernst genommen. "So soll es auch sein, um die Aufgaben der Stadt gemeinsam anzugehen", betonte Alfred Kolenda.
Richtig gewesen war nach den Worten des Redners der Kauf von neuen Kommunalfahrzeugen, um die bisher hohen Reparaturen und Unterhaltskosten für die überalterten in den Griff zu bekommen. Für die Unimogs sei noch ein verhältnismäßig guter Preis erzielt worden. Und für den neuen Kommunalschlepper habe die Stadt Kupferberg zum richtigen Zeitpunkt ein einmaliges Angebot bekommen, so dass nun bald für die nächsten zehn Jahre stets einsatzbereite Fahrzeuge vorhanden sind.
Im städtischen Bauhof liege die Führung bei der Stadt, die Stunden für Personal und Fahrzeuge würden intern und je nach Einsatzbereich verrechnet.
In Sachen Sanierung der Trinkwasserversorgung gilt es laut Alfred Kolenda, ein zweites Standbein zu suchen und auch zu finden. Zudem seien dringend einige Ortsstraßen zu sanieren. Ein entsprechender Antrag sei bei der Regierung von Oberfranken gestellt worden.
Fertiggestellt werden müsse der Fest- und Trainingsplatz an der Schule. In Sachen gemeinsame Abwassereinrichtungen mit dem Markt Ludwigschorgast dürfe die bisher gute Zusammenarbeit nicht beeinträchtigt werden. Informationen seien aber an alle Beteiligten weiterzugeben.
In diesen Tagen, kündigte Kolenda an, finde ein Workshop für die Sicherung des Kindergartens auf Jahre hinaus statt. Hier dränge die Rechtsaufsicht drauf, dass die Unterdeckung aufgefangen wird. kpw