Verschiedene Gewerke vergab der Gemeinderat Motten bei seiner jüngsten Sitzung. Am Kinderhaus in Motten sind die Bodenplatten bereits betoniert, viele weitere Arbeiten fallen aber noch an.

Der Gerüstbau geht mit 38 000 Euro an Wemotec aus Eichenzell, die Dachdecker- und Abdichtungsarbeiten mit knapp 380 000 Euro an die Firma Rehwald aus Karsbach.

Die Firma Jehn aus Ebersburg wird für 244 600 Euro die Tischlerarbeiten übernehmen, Firma Schreiber aus Motten den Innenputz (knapp 12 450 Euro), die Trockenbauarbeiten (77 660 Euro) sowie die Malerarbeiten (knapp 80 000 Euro).

Fliesen und Bodenbeläge übernimmt Fliesen Pirzer aus Walderbach mit knapp 102 000 Euro, das Parkett verlegt Firma Bauer aus Kothen für 38 450 Euro.

Die Anlagentechnik kommt von der Firma Metz aus Burkardroth (112 000 Euro), ebenso wie die Sanitärtechnik (knapp 114 800 Euro). Um den Blitzschutz kümmert sich die Firma Zeitz aus Bad Brückenau (22 000 Euro).

Deutlich über Kostenberechnung

Für die Lüftungstechnik und die Elektroninstallation lagen die abgegebenen Angebote laut Bürgermeisterin Katja Habersack (parteilos) "deutlich über der Kostenberechnung". Diese Gewerke werden erneut ausgeschrieben.

Die Netzwerkverkabelung wurde bereits in den Sommerferien von Fröhlich & Röbig-Elektrotechnik aus Fulda durchgeführt. 14 300 Euro fielen hierfür an.

Einstimmig positiv passierte der überarbeitete Antrag auf Abriss eines Wohnhauses und einer Scheune und den Neubau einer Garage in Speicherz jetzt den Gemeinderat.

Erneut hatte dagegen der Gemeinderat über einen Antrag für den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in Kothen zu beraten. Im Juli hatte das Gremium den Antrag abgelehnt, weil er in drei Punkten vom Bebauungsplan abwich.

Erneut abgelehnt

Der nun überarbeitete Plan beinhaltet zwar nur noch einen Abweichungsantrag, doch stößt dieser nach wie vor auf Kritik bei den Gemeinderäten.

Mehr als ein Meter überschreite die talseitige Traufhöhe die im Bebauungsplan vorgeschriebene Höhe. Auf Grund der dortigen Topografie bauten auch die Nachbarn laut Katja Habersack "etwas höher, aber nicht in der Dimension". Der Maßstab müsse weiterhin der Bebauungsplan sein.

Auch Ute Becker (WG Motten) kündigte an, sie stimme gegen den "riesen Klotz". Neun weitere Räte waren ebenfalls ihrer Meinung, nur drei befürworteten den Antrag.