Sulzthal — Im letzten Jahr fielen bei der Eigenheimervereinigung Sulzthal nahezu alle Aktivitäten - unter anderem auch die Jahreshauptversammlung - der Pandemie zum Opfer. Neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Klaus Keller führte der Verein in der nun anberaumten Versammlung Neuwahlen und Ehrungen durch.

Keller, der fast 30 Jahre der Vorstandschaft angehörte, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Er war 1992 zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden und bekleidet das Amt des Vorsitzenden seit 2003.

Keller informierte darüber, dass die Suche nach einem Gerätewart gelöst werden konnte, nachdem Berthold Eberlein dieses Amt nach 32 Jahren niedergelegt hatte.

Der Ablauf des Verleihs mit Achim Neder, Hans-Peter Keller und Andreas Schuldheis klappe inzwischen gut. Die Pflanzecke wurde im März letzten Jahres und im Juli diesen Jahres gepflegt und eine Sammelbestellung von Sonderkraftstoff durchgeführt. "Die Dorfgemeinschaft muss trotz Corona weiter funktionieren, wir müssen schauen, dass wir bald wieder Feste und Aktionen veranstalten können", sprach er die Versammlung an.

Erfolgreiche Neuwahlen

An den Neuwahlen beteiligten sich 28 wahlberechtigte Mitglieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Andreas Schuldheis, zur Stellvertreterin Natalie Raab-Michele gewählt. Kassier ist Kurt Bischoff und Schriftführerin Alexandra Büttner-Fritz. Für langjährige Mitgliedschaft gab es für die Geehrten Urkunden und Bocksbeutel. Aufgrund der fehlenden Ehrungen im letzten Jahr wurde nun für zehn-/elfjährige, 25/26-jährige und 40/41-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Es folgte eine Information für die Mitglieder zum Thema Rechtschutzversicherung, die künftig in der Mitgliedschaft bei den Eigenheimern enthalten ist. Die Informationen dazu verlas Gabi Morath. Unter Wünsche und Anträge wurde das Thema Akkugeräte aufgegriffen. Nach einer Diskussion wurde die Anschaffung einer Akku-Sense und einer Akku-Heckenschere mit dazugehörigen Akkus und Ladegeräten beschlossen. Abschließend stimmte die Versammlung einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von 20 auf 27 Euro zu.