Veronika Schadeck Küps — Ab 2020 wird im Bereich des Marktes Küps mit der Einführung von neuen elektronischen Wasserzählern begonnen. Unterstützt wird die Gemeinde dabei von der FWO. Das erklärte Bürgermeister Bernd Rebhan (CSU) am Mittwoch den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses.

Wie er weiter ausführte, kosten die neuen Geräte um das Zweieinhalb- bis Dreifache der mechanischen Zähler. Zwölf Jahre Funktionsfähigkeit würden aber garantiert.

Der Sachgebietsleiter "Netz" der FWO, Michael Rüger, erklärte die Funktionsweise. So würde ein Mitarbeiter zum Jahresende durch die Gemeinde fahren. Über einen Laptop würden die neuen Zähler aktiviert und die Verbrauchsdaten werden per Funk übermittelt. Der Zähler befindet sich bis zum Jahresende im Schlafmodus und sende nur die kurze Zeitdauer während der Ablesung.

Wasserabnehmer, die keine Funkübertragung machen möchten, können diese Funktion abstellen lassen, erklärte Rüger. Dies sei allerdings mit höheren Kosten für den Kunden verbunden.

15 Jahre am Netz

Er wies darauf hin, dass die FWO die Wasserzähler von einer Firma bekomme und Preisvorteile erzielen könne, da sich mehr Gemeinden beteiligen. Bereits bisher kaufte die FWO 1200 Zähler. Davon würden nach drei Jahren 50 Stück überprüft. Gebe es da keine Beanstandungen, werde für alle Zähler die Eichzeit um drei Jahre verlängert. Insgesamt können diese Geräte maximal 15 Jahre im Netz bleiben.

Rüger ergänzte noch, dass es diesen Zähler als Steigrohrzähler gebe. Dieser könne in jeder Lage verwendet werden. Ergebe sich ein überraschend hoher Verbrauch, könne mit Zustimmung des Hauseigentümers am Wasserzähler genau abgelesen werden, wann genau der hohe Wasserverbrauch auftrat. Somit könnten Wasserverluste schnell eingegrenzt und Ursachen ermittelt werden.

"Mittel- und langfristig ist die Umstellung für uns günstiger!", so der Bürgermeister. Bei der nächsten Ablesung und Abrechnung sollen nun die Abnehmer auf etwaige Mängel an ihren Anlagen hingewiesen werden.

Ein weiterer Punkt waren die Dorfleuchten im Küpser Ortsteil Tüschnitz. Hier sollen die alten Lampen für 8814 Euro auf LED umgestellt werden. In neun Jahren haben sich die Kosten amortisiert.