In diesem Jahr feiert der 1. FC Haßfurt 1917 sein 100-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum nahm der Verein zum Anlass, 100 Jahre nach seiner Gründung am 15. Januar 1917, knapp 150 langjährige Mitglieder zu ehren. Bereichert wurde die Feier in der Stadiongaststätte durch eine Filmvorführung und eine Bilderausstellung aus der reichhaltigen Geschichte des Vereins.

Wie der Vorsitzende Manfred Stühler berichtete, wurde der Verein im Gasthaus zum Goldenen Löwen von 17 jungen Männern gegründet. Initiatoren waren der aus Zeil gekommene Georg Süßman und Karl Langguth, die beide auch zu den Gründungsmitgliedern zählen. 1920 wurde der FC Mitglied im Süddeutschen Fußballverband und spielt seitdem im Verbandsspielbetrieb. In den 100 Jahren wurden viele weitere Abteilungen gegründet. Geblieben ist die Tennisabteilung, die seit 1980 verschiedene Mannschaften zu den Verbandsspielen stellt und heute noch in der Bayernliga durch die Damenmannschaft vertreten ist. Manfred Stühler wollte den Mitgliedern nur einen kleinen unterhaltsamen Einblick in die Vereinsgeschichte geben. Dazu hatten Horst Lohs und Gerhard Feiler mehrere Filmbeiträge vorbereitet, während Gerhard Feiler auch Pinnwände mit Fotos zusammengestellt hatte. Ihnen sowie den Bürgern, die dafür Bilder zur Verfügung gestellt hatten, dankte Stühler herzlich.

Die zu Ehrenden rief er auf, dem Verein weiterhin treu zu bleiben. "Ihr seid die Bausteine des Vereins. Bleibt weiterhin dabei, denn Vereine haben Zukunft", sagte der Vorsitzende, der auch an die Gründung des Fördervereins im Jahr 2009 erinnerte. "Mit Veranstaltungen und Mitgliedsbeiträgen haben die 39 Mitglieder insgesamt 48 000 Euro zusammengetragen und bei der Entschuldung unseres Vereins sehr geholfen. Trotzdem werden weitere Mitglieder gesucht. Denn das über 50 Jahre alte Vereinsgebäude verursacht ständig Kosten."

In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Günther Werner, dass der 1. FC Haßfurt 1917 mit Stolz auf sein 100-jähriges Bestehen blicken könne. Er leiste wichtige Dienste, fördere durch sportliche Betätigung die Gesundheit von Jung und Alt, schaffe Gemeinschaftserlebnisse und übe Tugenden ein, die in einer auf Freiheit und Toleranz basierenden Demokratie unverzichtbar seien. "Seit der Gründung hat der 1. FC Haßfurt das Vereinsleben in unserer Stadt bereichert, Team- und Sportgeist gezeigt und sportlich faire Wettkämpfe ausgetragen", so Günther Werner. Für all das gebühre ihm Dank und Anerkennung. Der Bürgermeister erinnerte aber auch an große Ereignisse, an denen unzählige freiwillige Helfer des Vereins tätig waren und Tausende von Besuchern nach Haßfurt lockten.

So die Süddeutsche Amateurmeisterschaft 1961, die Meisterschaft in der Landesliga Nord 1976, das Intertotospiel Borussia Mönchengladbach - Bohemians Prag 1984, das Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft der A1-Junioren Deutschland - Schweiz im FC Stadion 1985, der Aufstieg von der Bezirksoberliga in die Landesliga Nord 2007 oder die Benefiz- und Vorbereitungsspiele des 1. FC Nürnberg und der Eintracht Frankfurt. "Damit war und ist der 1. FC Haßfurt auch immer ein Aushängeschild und ein Repräsentant unserer Stadt", freute sich der Bürgermeister, der auch die hervorragende Jugendarbeit lobte. Dem Verein wünschte er ehrenamtliche Mitglieder, die genügend Verantwortungsbewusstsein, Tatkraft, Idealismus hätten, um den Verein auch weiter in die Zukunft zu führen.


Umfassende Ehrungen

Folgende Mitglieder wurden anschließend geehrt: Für 25 Jahre Rupert Altersberger, Horst Böttcher, Gerhard Feiler, Richard Frantzen, Harmut und Jürgen Grasser, Gerhard Heller, Helmut Hümmer, Manf-red Kaiser, Otto Kirchner, Gerhard Körlin, Manfred Krapf, Werner Ott, Michael Schleicher, Michael Siebenhaar, Jürgen Stark, Markus Wächter, Robert Abrolat, Bernd Baumgart, Hermann Bayer, Diethard Bencker, Rudolf Braunreuther, Her-mann Brech, Andreas Dittmann, Erich Ehrhardt, Oliver Engelhardt, Manfred Fehlbaum, Christine, Herbert, Hubert und Werner Full, Erika Hanna, Wolfgang Häusinger, Dieter Heim, Elfie und Johannes Heller, Ralf Helmerich, Hömer Wolfgang, Christof Kamionka, Dieter Käs, Jürgen und Lotte Kehrlein, Christian Kitzinger, Kurt Krämer, Volkmar Kramkowski, Oskar Lazzarin, Jürgen Lindner, Horst Lohs, Leo Memmel, Rudolf Meyer, Heinrich Neuberger, Siegfried Reichardt, Helmut Rennert, Wolfgang Sandler, Manfred Schlegelmilch, Gottfried Schüller, Rainer Sidon, Udo Stöffler, Dominik und Joachim Stühler, Marion Krines, Klaus Stürmer, Manfred Suhl, Doris und Roland Thein, Sven Thomsen, Rainer von Andrian-Werburg, Bernhard Wagenhäuser, Hilmar Wasser, Hanne Wörtmann, Leo Zehe und Karl Zenglein, für 40 Jahre Erwin Albert, Georg Baier, Fritz Beck, Helmut Dürrbeck, Nobert Geier, Wolfgang Heinrich, Georg Hiernickel sen., Günter Hornung, Karl-Heinz Hußlein, Gerhard Kehrlein, Wolfgang Krettner, Hans Kuster, Manfred Löffler, Horst Meier, Reinhold Müller, Rudolf Oedamer, Siegfried Pohli, Rudolf Resch-ke, Reinhold Rüd, Erich Schäfer, Siegfried Schmidt, Alfred Schneider, Heinrich Schneier, Günter Schulze, Roland Smuda, Manfred Stühler, Herbert Stürzenberger, Georg Stütz, Franz Wacker, Georg Weissenseel, Hubertus Widera, Robert Willinger und Rudolf Wolfschmidt.
Für 50 Jahre: Horst Anhegger Karl-Heinz Bayer, Manfred Bengel, Manfred Bruckner, Karl-Heinz Denk Hans Jüngling, Herbert Kitzinger, Richard Kober, Gerd Krug Walter Kühnl, Franz und Rudolf Lindner, Leo Maag, Friedrich Manger, Karl Neuberger, Franz-Josef Pfau, Werner Reinhard, Hilma Sedlarz, Wolfgang Wallenwein, Klaus Will, Karl-Dieter Zeltner, Günther Schulze, für 60 Jahre: Hans Baumgärtner, Hans Ebert, Horst Friedrich, Karl Heussner, Erwin Keller, Rudi Meisel, Willi, Ludwig und Willi Müller, Walter Rauch, Karl Schweiger, Wolfram Thaumüller und Dieter Feix, für 70 Jahre Jakob Amrhein, Heinrich Rottmann, Heinrich Schaffner, Heinrich Schleicher, Ludwig Sponsel und Erich Thein, für 80 Jahre Otmar Schweinfest. ul