147 km/h in 50er-Bereich: Polizei blitzt Rekord-Raser – so hoch fällt die Strafe aus

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Ein junger BMW-Fahrer war in Franken knapp 100 km/h zu schnell unterwegs. Wie hoch die Strafe voraussichtlich ausfällt.

Einen nicht ganz alltäglichen Fall erlebte die Polizei am vergangenen Montag (14. September 2026) in Mittelfranken. In Zirndorf (Landkreis Fürth) blitzten die Beamten bei einer Geschwindigkeitsmessung einen jungen Mann, der um kurz nach 23 Uhr mit 147 km/h durch die Paul-Metz-Straße in Richtung Weiherhof fuhr. Zulässig sind in diesem Bereich 50 km/h.

"Fast 100 km/h zu schnell bei erlaubten 50 km/h – das hat mit verantwortungsbewusstem Fahren absolut nichts zu tun", äußert die Polizei Mittelfranken. "Derartige Geschwindigkeiten gefährden nicht nur den Fahrer selbst, sondern vor allem andere Verkehrsteilnehmer und Unbeteiligte."

147 statt 50 km/h: Das ist die Strafe für den Raser in Zirndorf

Die Empörung in den sozialen Medien ist groß. "Der sollte in Zukunft laufen", kommentiert ein Nutzer. "Einfach nur fahrlässig", äußert ein anderer. Ein Dritter fordert: "Alles über 130 km/h innerorts sollte direkt als Straftat mit Eintrag geahndet werden." Wie die Polizei meldet, kommen auf den 22-jährigen BMW-Fahrer voraussichtlich 800 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte im Fahreignungsbewertungssystem des Kraftfahrt-Bundesamts (umgangssprachlich bekannt als "Punkte in Flensburg") zu. Außerdem steht ihm voraussichtlich ein dreimonatiges Fahrverbot bevor.

"Derartige Geschwindigkeiten gefährden nicht nur den Fahrer selbst, sondern vor allem andere Verkehrsteilnehmer und Unbeteiligte", betont die Polizei. Fälle wie dieser zeigten, wie wichtig Geschwindigkeitskontrollen sind, um gefährliches Verhalten im Straßenverkehr aufzudecken. In der Kommentarspalte unter dem Post ist sich der Großteil der Nutzer einig: "Zu milde Strafen, die jucken die Typen nicht", findet ein User. "Das was hier als Strafe betitelt wird, kann ja wohl nur ein Scherz sein", schreibt ein anderer. Ein Dritter meint: "Das Auto sollte auch noch eingezogen und versteigert werden."

"Drei Monate Fahrverbot bei einem derartigen Verstoß ist einfach zu wenig" und "Warum nur knapp 800€? Bei Vorsatz wird die Strafe verdoppelt", schließen sich zwei weitere Nutzer an. Ein Mann fordert: "Bei 50 mit 147? Dem gehört sofort die Pappe für 10 Jahre entzogen und danach auf Lebzeit Probezeit".

Doch es gibt auch gegenteilige Reaktionen – wenngleich sie in der Minderheit zu sein scheinen. "Wenn er das 1. Mal erwischt wurde, langt das als Strafe vollkommen aus", findet ein Facebook-User. "Wenn das genau das hausfreie Verbindungsstück ist, das auch locker mit 100 km/h sicher befahrbar wäre, dann wäre er 'nur' 47 km/h drüber. Vor allem ... um 23 Uhr, wenn sowieso nix los ist", kommentiert ein Weiterer. Wie die Strafe letztendlich ausfällt, bleibt abzuwarten.

Vorschaubild: © Fotos: Pia Bayer/dpa (links); Mircea Iancu/Pixabay (rechts); Collage: inFranken.de