- Stadt und Kreis Bamberg
- Stadt Erlangen und Kreis Erlangen-Höchstadt
- Stadt und Kreis Forchheim
- Stadt und Kreis Fürth
- Kreis Kitzingen
- Kreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim
- Stadt Nürnberg
Nach Rücksprache mit Busunternehmen und Straßenmeisterei führten die Schneemassen weiter zu massiven Verkehrseinschränkungen, hieß es in manchen Mitteilungen. Eine sichere Busbeförderung sei nicht zu gewährleisten. Der Landkreis Forchheim teilte mit, die Sicherheit auf den Schulwegen könne nicht garantiert werden. Die Schulen in Nürnberg würden über ihre Kanäle informieren, teilte die Stadt mit. Der Notbetrieb sei jedoch gesichert.
Kein Präsenzunterricht heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass der Unterricht entfällt. Die Schulleitungen bestimmen eigenständig, ob der Unterricht beispielsweise über Videokonferenz stattfindet oder Aufgabenblätter zu bearbeiten sind. ami/mit dpa
Update vom 26.01.2025, 19 Uhr: Schulausfälle auch am Dienstag - diese Städte und Kreise sind betroffen
Das Schneechaos zum Wochenstart hat auch noch am Dienstag Folgen für zahlreiche Schulkinder in Franken. Noch vor einem offiziellen Update des bayerischen Kultusministeriums hat die Stadt Bamberg reagiert und Schulausfälle für Dienstag (27. Januar 2025) angekündigt. "Mehrere regionale Busunternehmen haben bereits angekündigt, dass der Schulbusverkehr auch am morgigen Dienstag, 27. Januar 2026, nicht zuverlässig gewährleistet werden kann", heißt es vom Landratsamt Bamberg - daher falle die Schule am Dienstag in der Stadt Bamberg und dem gesamten Landkreis aus.
An den Schulen wird laut dem Landratsamt eine Notbetreuung eingerichtet. Für Kindertagesstätten könne jedoch keine Schließung zentral angeordnet werden, heißt es weiter. Dennoch betont das Landratsamt: "Es wird jedoch an die Eltern appelliert, ihre Kinder falls möglich zu Hause zu behalten. Bei Fragen kann die jeweilige Einrichtung direkt kontaktiert werden."
Später zogen noch die Stadt Erlangen sowie die Kreise Erlangen-Höchstadt und Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim nach und kündigten einen flächendeckenden Ausfall des Präsenzunterrichts an. Ob weitere Städte, Gemeinden und Landkreise folgen, ist bisher ungewiss.
In folgenden Städten und Landkreisen entfällt der Präsenzunterricht am Dienstag (27. Januar 2026):
- Stadt und Kreis Bamberg
- Stadt Erlangen und Kreis Erlangen-Höchstadt
- Stadt und Kreis Forchheim
- Stadt und Kreis Fürth
- Kreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim
Ursprungsmeldung vom 26.01.2025, 6.39 Uhr: Schulausfälle in Teilen Frankens - Starke Schneefälle haben Folgen
Wegen starken Schneefalls fällt am Montag in Teilen Frankens der Präsenzunterricht aus. Das teilte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit. Der Montag (26. Januar 2026) soll laut Wettervorhersage in vielen Teilen Bayerns starken Schneefall bringen.
Wegen der Gefahr rief der Deutsche Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Unwetterwarnstufe aus.
Hier fällt der Präsenzunterricht in Franken aus
An den Schulen in folgenden Städten und Kreisen entfällt am Montag der Präsenzunterricht:
- Stadt und Kreis Ansbach
- Stadt und Kreis Aschaffenburg
- Kreis Bad Kissingen
- Stadt und Kreis Bamberg
- Stadt Erlangen und Kreis Erlangen-Höchstadt
- Kreis Forchheim
- Stadt und Kreis Fürth
- Kreis Haßberge
- Kreis Kitzingen
- Kreis Main-Spessart
- Kreis Miltenberg
- Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
- Stadt Nürnberg und Kreis Nürnberger Land
- Kreis Rhön-Grabfeld
- Kreis Roth
- Stadt Schwabach
- Stadt und Kreis Schweinfurt
- Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Stadt und Kreis Würzburg
Die Straßenmeistereien könnte die Sicherheit der Schulwege in den Kreisen Main-Spessart und Weißenburg-Gunzenhausen nicht gewährleisten, teilten die Landratsämter mit. Wenn möglich, würden an den Schulen Notbetreuungen eingerichtet. In Nürnberg bleiben zudem auch Krippen, Kitas und Hore geschlossen. Es werde versucht, einen Notbetrieb einzurichten, teilte die Stadt mit. Eltern werden gebeten, sich per Kita-App oder einem Anruf bei der jeweiligen Einrichtung zu informieren, ob genügend Personal vor Ort ist.
Ausfall von Präsenzunterricht bedeutet nicht zwingend Unterrichtsausfall
Kein Präsenzunterricht heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass der Unterricht entfällt. Die Schulleitungen bestimmen eigenständig, ob der Unterricht beispielsweise über Videokonferenz stattfindet oder Aufgabenblätter zu bearbeiten sind. In Forchheim etwa durften sich die Kinder des Herder-Gymnasiums freuen - hier gab es auch keinen Distanzunterricht.
Aufgrund des starken Schneefalls kam es zu vielen Unfällen mit Verletzten, in einigen fränkischen Städten der Busverkehr eingestellt. ami/mit dpa
Vorschaubild: © Jan Woitas/dpa
Das war schon nicht grad wenig Schnee, den uns da Frau Holle geschickt hatte. Bei uns am Dorf türmen sich die Schneeberge im Wohngebiet. Für die heutigen jüngeren Verkehrsteilnehmer sicherlich eine gewisse Herausforderung, weil man Schnee auf den Straßen kaum noch kennt und die ganz mutigen nicht begreifen, dass man auf Schnee halt auf mit Winterreifen ins rutschen kommen kann.
Allerdings bin ich 1967 mit 11 Jahren bei solchen Straßenverhältnissen mit dem Fahrrad von Bamberg Nord zur Stephanschule im Hinteren Graben gefahren, später dann mit dem Mofa zur W.A.S unterhalb vom Dom. Da haben die Eltern nicht nach Home-Schooling gerufen, wir Kids WAREN PRÄSENT und sind tapfer in den Unterricht zur Schule gekommen.
Tatsächlich herrscht heutzutage eine riesige Aufregung, damit den bedauernswerten Kids bloß nix passiert am Schulweg. Für uns Schüler war das damals eine Mordsgaudi, vorm Unterricht ne kleine Schneeballschlacht anzuzetteln und danach sowieso. Und die Busse sind in Bamberg selbstverständlich gefahren - was sonst ?
Grande Chaos auch bei den LKWs; warum haben die keine Schneeketten an Bord ? Ach ja, braucht man zu selten. Meine Güte ...........
"Da haben die Eltern nicht nach Home-Schooling gerufen, wir Kids WAREN PRÄSENT und sind tapfer in den Unterricht zur Schule gekommen."
Ja, die hätten auch lange rufen können, es war technisch nicht möglich. Und heute? Was spricht heute eigentlich konkret dagegen Fortschritt und daraus resultierende Möglichkeiten zu nutzen? Einfach nicht machen, weil es früher nicht ging? Willkommen in der Zeit der Postkutschen und der Lebenserwartung von 55 Jahren ...
@Joe: Wäre einen Versuch wert
Das Problem ist weniger der Schnee als die Verantwortungsdiffusion, die sich in vielen urbanen Milieus etabliert hat. Entscheidungen werden verzögert, Zuständigkeiten verwischen, und am Ende fühlt sich niemand verantwortlich. Dadurch werden Systeme zerbrechlich, obwohl die Lage vorhersehbar war.
"Verantwortungsdiffusion" nimmt man dann an, wenn sich einem nicht erschließt, wie komplex Abläufe sind. Was bringt es, an der Präsenzpflicht festzuhalten, wenn der Subunternehmer des Verkehrsverbundes schlicht nicht fährt?
Lieber organisiere ich kurzfristig, dass die Jungs betreut sind, als dass im Laufe des Tages das Telefon klingelt und ich auf glatten Straßen in die Schule und weiter in die Notaufnahme fahre.
Aber als Rentner hat man solche Probleme ja nicht, da reichen markige Worte und mit dem Finger auf ausgedachte Millieus zu zeigen ...