Seit Dienstag (27. Januar 2026) läuft in Nürnberg die bekannte Spielwarenmesse. In der Vergangenheit gab es Besuchertage für Privatpersonen. Und dieses Jahr?
Es ist wieder so weit: Seit Dienstag (27. Januar 2026) findet in Nürnberg wieder die Spielwarenmesse statt. Bis Samstag (31. Januar) werden dort die neuesten Spielwarentrends vorgestellt - und das bereits zum 75. Mal. Denn die Veranstaltung feiert heuer Jubiläum. Zutritt bekommt allerdings nur, wer auch beruflich mit Spielwaren zu tun hat. Für Privatpersonen ist die Nürnberger Spielwarenmesse 2026 nicht zugänglich, wie die Veranstalter auf Nachfrage von inFranken.de erklären. Nur registrierte Fachbesucher können sie demnach besuchen.
Doch was ist der Grund dafür? Schließlich gab es 2023 und auch 2024 jeweils einen Besuchertag, an dem auch Privatpersonen Zugang zur Messe gewährt wurde. Die Veranstalter erklären: Der sogenannte OpenDay habe sich damals lediglich auf eine Halle konzentriert, in welcher der Fokus auf Modellbahnen und Modellbau lag. Das sei auch ein Wunsch der Aussteller gewesen.
Nürnberger Spielwarenmesse: Besuchertag für Privatpersonen?
Mittlerweile sei diese Produktgruppe auf der Messe jedoch nicht mehr so stark vertreten und daher 2025 in eine andere Halle verlegt worden. Insgesamt sei die Hallenstruktur verändert worden. "Wir haben jede unserer 13 Produktgruppen analysiert, um diese optimal zu platzieren. Mit der neuen Aufteilung und der Erweiterung der Hallen gestalten wir die Spielwarenmesse zukunftsfähig und bieten den Besuchenden eine Steigerung des Messenutzens", wurde Christian Ulrich, Sprecher des Vorstands der Spielwarenmesse eG damals in einer Mitteilung zitiert.
Weil der Modellbahn- und bau nun gemeinsam mit zwei anderen Produktgruppen in einer Halle vertreten ist, wurde der OpenDay 2025 und 2026 nicht mehr angeboten. Mit Besucherströmen ist dennoch zu rechnen. Im vergangenen Jahr besuchten laut den Veranstaltern 57.500 Fachbesucher die Veranstaltung - für 2026 hoffe man auf ein ähnlich hohes Besucheraufkommen. Immerhin haben sich im Vorfeld bereits 2313 Aussteller aus 68 Ländern für das Spielwaren-Event angemeldet.
Große Trends sind auf der Spielwarenmesse in diesem Jahr laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) spielende Erwachsene, kreative Beschäftigung und Spielzeug mit Künstlicher Intelligenz. Vor allem Produkte, die die Sammellust, das Spielfieber und Nostalgie bei der kaufkräftigen Zielgruppe der Erwachsenen schürten, seien ein wichtiger Zukunftsmarkt, sagt der Experte Stefan Will zur Eröffnung der Fachmesse.
Spielwarenmesse 2026: Das sind die Trends
Erwachsene sollen auf der Messe unter anderem durch Fanartikel zu Harry Potter oder Star Trek, aufwendige Modelle zum Zusammenbauen aus den Star-Wars-Filmen oder das U-Boot aus dem berühmten Kriegsfilm sowie Sammelfiguren für Action- oder Fußballfans erreicht werden. Auch Gemälde zum Weitermalen, eine kleine Töpferscheibe für zu Hause oder Sets zum Teppichknüpfen sind laut der Messe nicht zuletzt dank der sozialen Medien aktuell im Trend.
KI floriert ebenfalls: Kleine Plüschroboter erkennen Gesichter, Gesten und Objekte. Rennautos können mit Hilfe von KI getunt werden. Sogar einen humanoiden Roboter kann man selbst zusammenbauen und programmieren.
Dieser Artikel wurde mit Material der dpa erstellt.