Nach heutigem Verkehrschaos in Franken: Neue Warnung für Dienstag

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Das Wetter in Franken bleibt in den kommenden Tagen wechselhaft und bringt verschiedene Überraschungen mit sich. Für Dienstag gibt es wieder eine Warnung.

Der Rosenmontag in Bayern ist hinsichtlich des Wetters eine eher ungemütliche Angelegenheit: Am Montag (16. Februar 2026) soll es zunächst rutschig werden, dann soll es Schauer und Graupel geben. Vereinzelt sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar kurze Gewitter möglich.

In Mittel- und Oberfranken kann es am Montag zu fünf bis acht Zentimeter Schnee kommen. Anschließend bleibt es wechselnd bewölkt, teils mit Regen, Schnee - und Gewittern. Über den Tag hinweg erreicht Franken Temperaturen bis zu +7 Grad, wie Stefan "Wetterochs" Ochs berichtet.

Graupel, Regen und Gewitter: Bis zum Wochenende Temperaturanstieg erwartet

In den Mittelgebirgen und in den Alpen schneit es zeitweise auch intensiver. In der Nacht zum Dienstag (17. Februar 2026) sind weitere Schauer prognostiziert, die bis in tiefere Lagen hinein zu Schnee werden können. Bei Tiefstwerten von plus 3 bis minus 1 Grad könnte es gebietsweise glatt werden. Auch tagsüber fällt Schnee, Regen oder Graupel. 

Von Mittwoch (18. Februar 2026) bis Freitag (20. Februar 2026) bestimmen kältere und trockenere Luftmassen unser Wetter. Es ist wechselnd bewölkt mit zunehmenden Zwischenaufheiterungen. Niederschläge fallen sehr wahrscheinlich nicht mehr.

Einige Wettermodelle liefern für den Donnerstag (19. Februar 2026) eine abweichende Prognose. Da werden wir von einem über Frankreich nach Südosten ziehenden Tief gestreift und es schneit zeitweise. Für das nächste Wochenende wird eine Westwetterlage mit Regen und einem Temperaturanstieg bis nahe 10 Grad erwartet.

Bayernweit weitere Unfälle: DWD warnt für Dienstag vor Glätte

Aufgrund der Wetterlage ist es zu zahlreichen Unfällen in Franken gekommen: Beispielsweise ist in Oberasbach ein Räumfahrzeug aufgrund von Glätte in eine Hauswand gekracht. Auf der A6 im Kreis Ansbach ist ein Lkw ins Schlingern geraten und kam von der Straße ab - der Trucker und sein Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Auf der A70 verlor ein Lkw urplötzlich seinen Sattelauflieger, der dann über die komplette Autobahn rutschte. Und auch im Kreis Bamberg und im Kreis Coburg kam es zu zahlreichen Unfällen.

Ein Blick auf Bayern: Auf der A8 bei Irschenberg im Landkreis Miesbach glitt ein Lastwagen in der Nacht eine Böschung hinab und verlor etwa 18.000 Liter flüssigen Kalk. Die Polizei schätzte den Schaden auf ungefähr 150.000 Euro. Viele Unfälle ereigneten sich am Morgen auch in der Oberpfalz. Auf der A3 bei Neumarkt geriet laut der Autobahnpolizei ein Sattelzug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und prallte gegen eine Betonschutzwand. Ein Autokran musste den Lkw bergen. Die A3 wurde in Richtung Regensburg gesperrt.

Auf der A6 bei Sulzbach-Rosenberg in Richtung Pilsen und auf der A93 zwischen Regensburg-Süd und Kreuz Regensburg blockierten Lastwagen die Fahrbahnen. Es bildeten sich teils kilometerlange Staus im Berufsverkehr. Auch im übrigen Bayern verzeichnete die Polizei einige witterungsbedingte Unfälle, bei denen es zumeist bei Blechschäden blieb. Für Dienstag (17. Februar 2026) warnt der Deutsche Wetterdienst vor Glätte und weiterem Schneefall.

Hochwasserlage entspannt sich etwas

Im Norden Bayerns entspannte sich  die Hochwasserlage weiter. Niederschläge am Montag und Dienstag können laut dem Hochwassernachrichtendienst jedoch gebietsweise wieder zu leichten Anstiegen führen.

Am gesamten schiffbaren Main kommt es demnach stellenweise noch zu kleinen Ausuferungen. Überschwemmungen und Ausuferungen (Meldestufe 2 von 4) meldete der Dienst unter anderem an der unteren Aisch. An der Donau und südlich davon sei in den nächsten Tagen dagegen kein Hochwasser zu erwarten.

Vorschaubild: © NEWS5 / David Oßwald (NEWS5)