Die Temperaturen am Samstag liegen dann mit 7 bis 13 Grad im Westen etwas höher als am Freitag. Im Rest von Deutschland gibt es Werte zwischen 2 und 8 Grad. "Am Wochenende sind frostige Nächte dann kein Thema mehr und auch die Höchsttemperaturen haben etwas Vorfrühlingshaftes an sich", sagte Egerer. Am Sonntag wird es dann mit Höchstwerten zwischen 8 Grad am Bayerwald und 14 Grad in Unterfranken sehr mild. Es ist weiter immer wieder mit Regen zu rechnen, am Nachmittag und Abend voraussichtlich vom südlichen Franken bis nach Schwaben trocken mit Auflockerungen. Frischer Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen ist gemäß DWD-Vorhersage zu erwarten.
Frühlingsgefühle nach dem Frost-Freitag: 10-Tage-Wettervorhersage für Franken
Zunächst herrschen in Franken noch winterliche Bedingungen, bevor ein deutlicher Temperaturanstieg folgt, wie Daten des Deutschen Wetterdienstes und Kachelmannwetter zeigen:
- 20. Februar (Freitag): Temperaturen zwischen 1 und 5 Grad, zunächst Schneeregen möglich, ab Nachmittag von Westen Wolken und Regen, im Osten noch Sonne
- 21. Februar (Samstag): 2 bis 8 Grad, bedeckt mit verbreitetem Regen, frischer Südwestwind mit starken Böen
- 22. Februar (Sonntag): 8 bis 14 Grad, sehr mild, immer wieder Regen, nachmittags/abends im südlichen Franken trocken mit Auflockerungen, stürmische Böen
- 23. Februar (Montag): 3 bis 9 Grad, bedeckt mit erneutem Regen
- 24. Februar (Dienstag): 5 bis 11 Grad, wechselhaft mit Schauern, windig
- 25. Februar (Mittwoch): 4 bis 9 Grad, zunehmend windig mit Regen und Dauerregen möglich
- 26. Februar (Donnerstag): 6 bis 10 Grad, nass und windig, milder Südwestwind
- 27. Februar (Freitag): 7 bis 12 Grad, weiterhin mild mit einzelnen Schauern
- 28. Februar (Samstag): 5 bis 10 Grad, wechselhaft, einzelne Auflockerungen möglich
- 1. März (Sonntag): 4 bis 9 Grad, teils bewölkt, einzelne Schauer
In seiner aktuellen Vorhersage erklärt auch der fränkischen Wetterexperte Stefan Ochs, wann es in Franken nach Schnee und Regen wieder warm wird.
Nasse Tage im Freistaat: 10-Tage-Wettervorhersage für Bayern
Für ganz Bayern zeichnet sich nach dem kräftigen Schneefall am Freitag eine deutliche Milderung ab. Die Wetterprognose des Deutschen Wetterdienst und dem Alpinportal Bergfex zeigen aber auch, dass kaum trockene Tage absehbar sind:
- 20. Februar (Freitag): Im Alpenvorland zunächst noch leichter, an den Alpen mäßiger Schneefall, nördlich der Donau gering bewölkt, 1 bis 5 Grad
- 21. Februar (Samstag): Ganztags bedeckt mit verbreitetem Regen, in Hochlagen Schnee, 4 bis 10 Grad, Tauwetter bis in mittlere Höhenlagen, stürmische Böen
- 22. Februar (Sonntag): Weiterhin Regen, im südlichen Schwaben Auflockerungen möglich, 3 bis 14 Grad (regional sehr unterschiedlich), sehr mild, stürmische Böen
- 23. Februar (Montag): Bedeckt mit erneutem Regen, 3 bis 9 Grad
- 24. Februar (Dienstag): Wechselnd bewölkt mit Schauern, 4 bis 10 Grad, windig
- 25. Februar (Mittwoch): Zunehmend windig mit Dauerregen, 5 bis 11 Grad, mild
- 26. Februar (Donnerstag): Nass und windig, 6 bis 10 Grad
- 27. Februar (Freitag): Weiterhin mild mit einzelnen Schauern, 7 bis 12 Grad
- 28. Februar (Samstag): Wechselhaft, 5 bis 10 Grad
- 1. März (Sonntag): Teils bewölkt mit einzelnen Schauern, 4 bis 9 Grad
Temperaturen zwischen minus 2 und plus 16 Grad: 10-Tage-Wettervorhersage für Deutschland
Deutschlandweit steht ein markanter Wetterumschwung bevor - vom Winter in Richtung Frühling:
- 20. Februar (Freitag): Im Norden -2 bis 0 Grad mit Schneeregen und gefrierendem Regen möglich, im Westen 2 bis 6 Grad mit Regen, im Süden Schneefall
- 21. Februar (Samstag): 2 bis 13 Grad (West deutlich milder als Ost), verbreitet Regen, in Hochlagen Schnee, windig mit starken Böen
- 22. Februar (Sonntag): 8 bis 16 Grad, sehr mild und vorfrühlingshaft, immer wieder Regen, stürmische Böen möglich
- 23. Februar (Montag): 3 bis 12 Grad, bedeckt mit Regen
- 24. Februar (Dienstag): 4 bis 11 Grad, wechselhaft mit Schauern, windig
- 25. Februar (Mittwoch): 5 bis 12 Grad, zunehmend windig mit Dauerregen, mild
- 26. Februar (Donnerstag): 6 bis 11 Grad, nass und windig
- 27. Februar (Freitag): 7 bis 13 Grad, weiterhin mild mit Schauern
- 28. Februar (Samstag): 5 bis 11 Grad, wechselhaft
- 1. März (Sonntag): 4 bis 10 Grad, teils bewölkt mit einzelnen Schauern
Erst gefrierender Regen, dann Tauwetter und Hochwassergefahr
Bis zum Vormittag am Freitag, 20. Februar, sind laut den Aussichten für Deutschland des Deutschem Wetterdienstes bis 5 Zentimeter, gebietsweise um 10 Zentimeter, vor allem in Staulagen der Mittelgebirge auch unwetterartige Mengen bis 20 Zentimeter Neuschnee in 6 Stunden möglich, wie der ADAC warnt. Entlang einer quer über Deutschland verlaufenden Luftmassengrenze kann es zu Eisregen, gefrierendem Regen oder Schneeregen kommen. Regional ist mit erheblicher Glätte zu rechnen.
Die Schneefallgrenze schwankt dabei großzügig zwischen 100 und 700 Meter (von Nordost nach Südwest ansteigend). Insbesondere über Teilen von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und dem östlichen Niedersachsen schwanken die Temperaturen um den Gefrierpunkt, was den Niederschlag dort teils als Regen, teils aber auch als Schneeregen, gefrierender Regen oder Eisregen niedergehen lassen kann.
Der Temperatursprung zum Wochenende bringt nicht nur mildere Luft, sondern auch Gefahren mit sich. Die Werte können bis zum Start in die neue Woche auf bis zu 16 Grad ansteigen und die Temperaturen in den frühlingshaften Bereich führen. Starkes Tauwetter ist die Folge, wodurch die Wassermassen in die Täler abfließen. Ansteigende Flusspegel und regionale Überflutungen sind nicht auszuschließen. In einem separaten Artikel über die Hochwasserlage in Franken informieren wir regelmäßig über aktuelle Gefahrenmeldungen in der Region
Ausblick: Frühling klopft an
In Richtung Wochenende soll es in Bayern laut DWD deutlich milder werden, vielerorts ist dann mit Regen statt Schnee zu rechnen. Bei 4 bis 10 Grad kommt es zu Tauwetter bis in mittlere Höhenlagen der Alpen, begleitet von frischem Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen. Nach dem turbulenten Wetterumschwung deutet sich für die kommenden Tage eine Wetterberuhigung an, auch wenn weiterhin mit wechselhaftem Wetter zu rechnen ist. Die atlantische Frontalzone bleibt wetterbestimmend, bringt aber zunehmend mildere Luftmassen nach Deutschland.
Der markante Umbau der Großwetterlage führt zu einem Temperatursprung und einem Hauch von Frühling. Während über einigen Teilen von Deutschland noch tiefstes Winterwetter herrscht, setzt sich auf dem Atlantik ein Prozess in Gang, welcher am Wochenende die Großwetterlage deutlich umstrukturiert.
Die Prognosen zeigen übereinstimmend: Der Winter verabschiedet sich zunächst, der Frühling macht sich bereit. Frostige Nächte sind ab dem Wochenende erst einmal kein Thema mehr. Aber: Da 10 Tage aus meteorologischer Sicht ein sehr langer Zeitraum sind, ist die Wetterprognose mit zunehmender Entfernung unsicherer und kann sich in den kommenden Tagen noch merklich ändern. sl/mit dpa
Vorschaubild: © Frank Rumpenhorst/dpa