Starke Gewitter: Unwetterwarnung für weite Teile Frankens

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Die Hitzwelle dauert an. Auch die 40-Grad-Marke könnte in den kommenden Tagen überschritten werden. Aber am Montagmorgen breiten sich erst einmal Hitzegewitter in der Region aus.

Update 22.06.7.02 Uhr: Deutscher Wetterdienst gibt Warnung vor schweren Gewittern heraus

Eine amtliche Warnung vor schweren Gewittern hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen (22. Juni 2026) herausgegeben. Demnach können die Gewitter zwischen 7 und 8 Uhr am morgen auftreten. 

Die Warnung des DWD gilt für folgende Regionen (in alphabetischer Reihenfolge): 

  • Bamberg (Stadt und Landkreis)
  • Bayreuth (Stadt und Landkreis)
  • Erlangen-Höchstadt (Landkreis)
  • Forchheim (Landkreis)
  • Haßberge (Landkreis)
  • Kulmbach (Landkreis)
  • Schweinfurt (Stadt und Landkreis)

Es bestehe die Gefahr von starken Gewittern mit Blitzschlag, vereinzelt umstürzenden Bäumen, herabstürzenden Gegenständen und vereinzelt aber rasch auftretetenden Überflutungen durch Starkregen. Die Unwetterwarnung des DWD  gilt für die Zeit von 7 bis 8 Uhr am Montagmorgen.

Erstmeldung vom 22.06.2026, 6.21 Uhr: Hitzewelle geht weiter

Auch am Montag (22. Juni 2026) treten wieder lokale Gewitter auf, wenn auch in einem etwas geringeren Umfang als am Vortag. Maximal werden 34 Grad erreicht. Es werden relativ viele Wolken erwartet, so dass die Sonne nur zeitweise scheint. Es wird schwül-heiß. Von Gewitterböen abgesehen wehen nur sehr schwache Winde.

Am Dienstag wird es in Franken etwas weniger heiß, und die Luft wird etwas trockener, wie der Wetterexperte Stefan Ochs auf seinem Portal wetterochs.de schreibt. Es ist heiter bis wolkig bei einer nur noch geringen Gewitterneigung. Maximal wird es 32 bis 33 Grad warm.

Manche Wettermodelle sagen Temperaturen von mehr als 40 Grad vorher

Von Mittwoch bis Freitag ist es sonnig und trocken mit einem Anstieg der Tageshöchsttemperaturen von 33 auf 36 Grad. Dann beginnt sich die Wetterlage umzustellen auf West. Damit werden aber zunächst nur die Reste der französischen Hitzewelle zu uns gelenkt, sodass am Samstag 38 Grad erreicht werden.

Wahrscheinlich bilden sich dann am Samstag im Tagesverlauf auch erste Gewitter. Am nächsten Sonntag dann weiter zunehmende Schauer- und Gewittertätigkeit, aber immer noch bis 34 Grad. "Bis wir unter 25 Grad kommen, dauert es dann noch ein paar Tage", schätzt Ochs.

Es könnte sogar noch heißer werden. Je nach Wettermodell könnte die aktuelle Hitzewelle in Deutschland die 40-Grad-Marke knacken. Das sei zwar eher unwahrscheinlich, schätzt Ochs. Denn zwei zuverlässige mittelfristige Modelle prognostizieren lediglich Temperaturen um die 35 Grad für das kommende Wochenende.

Französische Hitzewelle könnte sich nach Deutschland ausbreiten

Zwei andere Wettermodelle sähen Deutschland zum Ende der Woche hin deutlich stärker von der französischen Hitzewelle beeinflusst. Dann "hätten wir am Freitag und am Samstag eine Höchsttemperatur von 40 Grad", so Wetterexperte Ochs.

In den vergangenen Tagen kletterten die Temperaturen bereits nahe an alte Hitzerekorde heran. Im unterfränkischen Kitzingen wurden zuletzt 38,5 Grad gemessen. Andernorts sorgen Unwetter für Schlagzeilen. In einer Ortschaft im Kreis Bamberg sind Hagelkörner groß wie Tischtennisbälle niedergegangen.

 

Vorschaubild: © eyeonicimages/Pixabay (Symbolbild)