Frau mit Messerstichen verletzt: Opfer kann erst nach Stunden Hilfe rufen

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Schwerst verletzt lag eine Frau nach einem Messerangriff mehrere Stunden in ihrer Wohnung, bevor Nachbarn ihr zu Hilfe kamen. Die oberpfälzische Polizei leitete danach eine Großfahndung ein.

Eine 30-jährige Frau ist am Wochenende in ihrer Wohnung im Weidener Ortsteil Rehbühl durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, ist ein 31-jähriger deutscher Tatverdächtiger am Mittwochvormittag (5. August 2026)  in Thüringen festgenommen worden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll der Mann in der gemeinsamen Wohnung seine 30-jährige afghanische Lebensgefährtin am Samstag (1. August) gegen 12 Uhr mit mehreren Messerstichen schwer verletzt haben. Nachdem die schwerstverletzte Frau laut Polizei erst nach mehreren Stunden Nachbarn auf sich aufmerksam machen konnte, wurde sie von Einsatzkräften aus der Wohnung geholt.

Frau schwebt nach Messerstichen in Lebensgefahr

Der Rettungsdienst brachte die Frau in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert wurde. Zwischenzeitlich sei das Opfer außer Lebensgefahr. Außerdem habe die Polizei neben weiteren Spuren mittlerweile am Tatort das Messer gefunden, mit dem die Frau angegriffen worden sein soll.

Der flüchtige Tatverdächtige wurde zunächst im Raum Weiden gesucht. Dann wurde die Fahndung über Bayern hinaus auf Sachsen und Thüringen ausgeweitet. Schließlich habe sich der Mann in Thüringen widerstandslos festnehmen lassen. 

Mittlerweile sei der 31-Jährige nach Weiden überstellt worden, wo ein Richter einen Haftbefehl gegen den Mann erließ. Wegen versuchter Tötung sitzt er nun in Untersuchungshaft.

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