Gut für Allergiker, schlecht für Ausflügler: Wie das Wetter am Vatertag in Franken wird

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Ein Regenschirm könnte am Vatertag durchaus hilfreich sein. Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Ein Regenschirm könnte am Vatertag durchaus hilfreich sein. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

"Früh losziehen" sollte das Motto am Vatertag für alle Feiernden sein: Ausgerechnet am 10. Mai drohen Blitz und Donner. Das Wetter macht vielen Ausflüglern wohl einen Strich durch die Rechnung. Allergiker dürften sich hingegen freuen.

Mit Blitz und Donner verabschiedet sich der Sonnenschein, und das ausgerechnet zum Vatertag. Danach beruhigen sich die Turbulenzen, wie Thomas Ruppert von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Mittwoch sagte, "aber es wird merklich kühler".
An diesem Donnerstag, dem 10. Mai, gibt es vor allem in der Osthälfte Deutschlands Schauer und teils kräftige Gewitter. Je nach Region könne sich das zu einem Unwetter auswachsen "mit Sturmböen, Starkregen und großkalibrigem Hagel", sagte Ruppert.


Am Vatertag: Atlantische Kaltfront überquert Franken


Wie das Vatertags-Wetter in Franken wird, weiß der "Wetterochs" aus Herzogenaurach, Stefan Ochs: Am Donnerstag wird Franken von einer atlantischen Kaltfront überquert. Sie bringt eine wechselnde Bewölkung mit Schauern und Gewittern. Vormittags ist es noch sonnig. Nachmittags wird's ungemütlich, dann ist es gut, wenn irgendwo ein Dach in der Nähe ist. Für die Pollenallergiker wird im Laufe des Tages eine deutliche Besserung geben. Die Maximaltemperaturen liegen bei 20 bis 22 Grad. Anfangs ist der Wind nur schwach, am Nachmittag gibt es dann starke Böen aus West.


Wetter am Freitag: Zwischenhoch in Franken


T-Shirt und kurze Hosen reichen, im Osten wird es nochmals 21 bis 28 Grad warm. Immerhin ist der Brückentag auch wettermäßig ein Brückentag: Am Freitag setzt sich ein Zwischenhoch in Franken durch. Die vorhanden Wolkenfelder dürften sich aber nur zögerlich auflösen. Regen sollte nicht fallen. Maximal werden 20 Grad erreicht. Der sehr schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen.

Am Samstag wird es laut Deutschem Wetterdienst nämlich im Südwesten schon wieder sommerlich warm. So stabil warm wie zu Beginn des Monats wird es nach dem Einbruch zu Himmelfahrt aber nicht mehr, wie Thomas Ruppert vom DWD sagte. Grund ist, dass das Sonnenhoch "Quinian" in den Norden Russlands abwandert.