"Fast alles verloren": Fränkische Stadt bittet nach Feuer-Drama um Hilfe für Opfer

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Ansbach bittet nach Feuer um Hilfe für Opfer - "fast alles verloren"
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Ansbach hat in der Silvesternacht zahlreiche Bewohner zur Flucht gezwungen. Das Gebäude wurde massiv beschädigt.
Feuerinferno in Neujahrsnacht: "Meterhohe Flammen" schlagen aus Ansbacher Mehrfamilienhaus
NEWS5 / Felix Besold (NEWS5)
Ansbach bittet nach Feuer um Hilfe für Opfer - "fast alles verloren"
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Ansbach hat in der Silvesternacht zahlreiche Bewohner zur Flucht gezwungen. Das Gebäude wurde massiv beschädigt.
Feuerinferno in Neujahrsnacht: "Meterhohe Flammen" schlagen aus Ansbacher Mehrfamilienhaus
NEWS5 / Thomas Haag (NEWS5)
Ansbach bittet nach Feuer um Hilfe für Opfer - "fast alles verloren"
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Ansbach hat in der Silvesternacht zahlreiche Bewohner zur Flucht gezwungen. Das Gebäude wurde massiv beschädigt.
Feuerinferno in Neujahrsnacht: "Meterhohe Flammen" schlagen aus Ansbacher Mehrfamilienhaus
NEWS5 / Thomas Haag (NEWS5)

Die Stadt Ansbach hat nach dem verheerenden Silvesterbrand im Ort einen Aufruf gestartet. Einige Menschen haben fast alles verloren, berichtet der Oberbürgermeister.

In der Nacht auf den 1. Januar 2026 kam es in Ansbach zu einem folgenschweren Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Herbartstraße. Laut Bericht des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde das Feuer gegen 0.20 Uhr gemeldet. "Meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel und waren weithin sichtbar", berichtete ein Reporter der Agentur News5. Über 200 Einsatzkräfte der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei waren an den Löscharbeiten und der Betreuung der Betroffenen beteiligt. Der Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Vier Personen wurden ambulant behandelt, bei zwei von ihnen bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung.

Die Brandursache war zunächst unklar, es wurde jedoch auch Feuerwerk als mögliche Ursache untersucht. Die Bewohner des Hauses konnten das Gebäude in der Silvesternacht überwiegend eigenständig verlassen und wurden anschließend in der gegenüberliegenden Weinberghalle untergebracht. Die Stadt sorgte für die weitere Unterbringung und Versorgung der betroffenen Anwohner. Das betroffene Gebäude ist infolge des Brands vorerst nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Ansbach hat sich inzwischen mit einem Spendenaufruf für die betroffenen Hausbewohner zu Wort gemeldet. 

Nach Großbrand in Ansbach zu Silvester: Spendenaktion für Brandopfer gestartet

In dem Gebäudekomplex in der Herbartstraße sind 40 Menschen gemeldet, wie ein Polizeisprecher im Zuge des Einsatzes zum Jahreswechsel der Agentur dpa berichtete. Um finanzielle Unterstützung für die Geschädigten zu leisten, wurde der städtische Fonds "Bürger in Not" eingerichtet. Spenden können nach Angaben der Stadt Ansbach auf folgendes Konto überwiesen werden:

  • Stichwort: "Bürger in Not"
  • Zusatz "Spende für Brandopfer Herbartstraße"
  • IBAN: DE65 7655 0000 0000 2035 05
  • BIC: BYLADEM1ANS

Laut Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) haben manche Menschen vor Ort durch den Brand nahezu ihr gesamtes Hab und Gut einbüßen müssen. "Da viele Wohnungen vollständig zerstört wurden, haben einige Bewohner fast alles verloren", wird der OB in einer am Donnerstag (15. Januar 2026) veröffentlichten Pressemitteilung der Stadt zitiert.

Ansbacher zeigen Solidarität nach Großbrand - Oberbürgermeister dankt für Hilfe

Deffner bedankt sich darin für die bereits eingegangene Unterstützung der Hausbewohner. Neben Geldspenden sei zum Teil auch Wohnraum von Bürgern zur Verfügung gestellt worden. Die Stadt Ansbach bittet derweil darum, von Sachspenden abzusehen. 

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nahm infolge des Großbrands die ersten Ermittlungen auf. Die weiteren Untersuchungen übernahm das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach.

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