Für die Liebhaber des Neunkirchner Müller-Thurgau, Ortega und Schwarzriesling brechen schlimme Zeiten an: Das schwere Unwetter vom Samstagabend hat im 1000 Quadratmeter großen Weinberg neben dem Anwesen der Familie Heid am Torberg schwerste Beschädigungen verursacht. An eine Lese ist nicht mehr zu denken.

Mit Leib und Seele hatte sich Erwin Heid mit Ehefrau Ottilie vor 31 Jahren dem Weinanbau auf seinem sonnigen Grundstück verschrieben und so die alte Tradition der Augustiner Chorherren aus dem 14. Jahrhundert wieder aufleben lassen. Wenn der 72-jährige Erwin Heid sich seine blaue Winzerschürze überziehen kann, um sich seinen über 600 Rebstöcken zu widmen mit den speziellen Maschinen, die er sich im Fachhandel besorgt hat, ist Heid in seinem Element.

Besonders wenn endlich im Herbst bei der Lese mit Freunden die Reben gepflückt, maschinell entstielt und zu reinem Traubensaft gepresst sind.