Im Franziskanerkloster und beim Mesner der Basilika Gößweinstein sind letzten Mittwoch zwei ominöse Anrufe eingegangen. Daraufhin wurde dann der Bittgang der Gößweinsteiner Gläubigen am selben Abend abgesagt.


Darüber informierte der Gößweinsteiner Pfarrer Pater Flavian Michali die Gottesdienstbesucher am Sonntag in Gößweinstein. Der bislang unbekannte Anrufer, nach dem inzwischen die Kripo Bamberg fahndet, hatte angekündigt, dass beim Bittgang von Gößweinstein nach Tüchersfeld es eine "Erscheinung geben werde" und "etwas von oben kommt".


Aus Sicherheitsgründen

Vertreter der Pfarrgemeinde Gößweinstein haben sich daraufhin mit der Polizeiinspektion Ebermannstadt und dem Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg in Verbindung gesetzt. In Gößweinstein soll dann eine Polizeistreife vor Ort gewesen sein. Gemeinsam habe man dann aus Sicherheitsgründen entschieden, den Bittgang nach Tüchersfeld abzusagen. Auch der Bamberger Generalvikar Georg Kestel war eingeschaltet worden.

Die Kripo Bamberg hat Ermittelungen aufgenommen, um herauszufinden, um wen es sich bei dem anonymen Anrufer handelte.