Einen kapitalen Fang hat jetzt Joachim Bauer aus der Aisch gezogen. Nach einem fast einstündigen Kampf brachte der Hallerndorfer einen 1,46 Meter großen und 42 Pfund schweren Waller an Land.

Mit einem Tauwurm als Köder hatte Bauer eigentlich Barsche fangen wollen. Seine Karpfenangel ist für einen derartigen Koloss eigentlich gar nicht geeignet, die Schnur hat nur eine Tragkraft von etwa elf Kilogramm. Und in den Kescher passte der Waller auch nicht, Bauer musste ihn mit dem Wallergriff aus der Aisch holen. Bei dem Wallergriff muss man dem Fisch mitten ins Maul greifen.

Kein Anfängerglück

Der 41-Jährige hat seinen Angelschein erst im März vergangenen Jahres gemacht.
Der Sport ist für ihn allerdings schon längst zu einer richtigen Leidenschaft geworden. Ein gutes Händchen und das nötige Glück scheint Bauer außerdem auch zu haben. So hatte schon weinige Wochen nach seiner Prüfung einen Waller gefangen, der 1,16 Meter groß war. Sein erneuter Erfolg zeigt, dass Bauer damals nicht nur Anfängerglück hatte.

Bis auf Schleihe und Zander habe ich schon alles gefangen, was es in der Aisch gibt", berichtet er stolz. Ob er dem "Wallerkönig" aus Hallerndorf, Christian Mönius, Konkurrenz machen kann, bleibt abzuwarten. Der hatte im letzten Jahr einen 1,57 Meter großen Waller mit 50 Pfund gefangen. "Und Mönius ist jetzt schon wieder auf der Pirsch", weiß Bauer.