Lebensgefährliche Verletzungen und ein Verfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens: Das ist das Ergebnis der Aktion bei Ebermannstadt von einem Motorradfahrer aus Herzogenaurach.
Am Samstag (19. Juli 2026) gegen 16.15 Uhr fuhr ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Herzogenaurach mit seiner Yamaha-Rennmaschine auf der Kreisstraße 41 am Feuerstein in Richtung Ebermannstadt. Im Bereich einer lang gezogenen Rechtskurve zwischen Flugplatz und Burg Feuerstein sei er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit gestürzt und mit seiner Maschine gegen die Leitplanke geprallt, heißt es in einer Polizeimeldung.
Die Yamaha habe die Leitplanke durchschlagen, der Fahrer sei schwer verletzt an dieser liegen geblieben. Ein Rettungshubschrauber brachte den Motorradfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Erlangen. Zwei Bekannte des Fahrers sind laut Polizeibericht Zeugen des Unfalls geworden, weil sie unmittelbar hinter der Leitplanke anwesend waren, um Fotos von dem Fahrmanöver zu machen.
Ermittlungen wegen verbotenem Kraftfahrzeugrennen
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen. Die Unfallaufnahme habe sechs Stunden gedauert. Für diese Zeit war die Strecke an der Unfallstelle bei Ebermannstadt komplett gesperrt.
Die Polizei führt nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den verunglückten Motorradfahrer, "da dieser nach Sachlage grob verkehrswidrig zur Erzielung höchstmöglicher Geschwindigkeit unterwegs war", wie es im Polizeibericht heißt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.