Zwar fehlt noch die Markierung, doch haben die Autofahrer an der Autobahnbrücke Baiersdorf-Nord wieder freie Fahrt. "Die Witterung hätte mitgespielt, doch die Firmen haben ihre Arbeiter bereits in die Winterpause geschickt", nennt Bauleiter Rudolf Macht den Grund für die ausstehenden Markierungsarbeiten. Die sollen im Frühjahr nachgeholt werden.

Abgesehen von einer kleinen zeitlichen Verzögerung - die Brücke konnte erst am 23. Dezember, also kurz vor Weihnachten für den Verkehr freigegeben werden - liefen die Arbeiten an der insgesamt 70 Meter langen Brücken nach Plan. Baubeginn war im Mai.

Notwendig wurde die neue Brücke, die nun eine Breite von 11,50 Metern aufweist, wegen des bevor stehenden sechsspurigen Ausbaus der Autobahn A 73. Die drei Fahrspuren in jede Richtung hätten unter der alten Brücke keinen Platz gehabt.


Deshalb entschloss sich die Autobahndirektion Nordbayern zu einem Neubau mit einer lichten Weite der Brücke von 54 Metern. Nun haben auch die Beschleunigungsstreifen der Ein- und Ausfahrt noch unter der Brücke Platz. Die beiden Fahrbahnen auf der Brücke sind insgesamt acht Meter breit.

Die Kosten für die Maßnahme beziffert Georg Müller, Oberbauleiter der Autobahndirektion Nordbayern, auf rund zwei Millionen Euro. Im Durchschnitt waren rund zehn Mann beschäftigt, um das Bauwerk zeitnah fertigstellen zu können.

"Jetzt sind wir dabei, die Baustelle wieder aufzuräumen", erklärt Bauleiter Rudolf Macht. "Bis zum Wochenende wollen wir verschwunden sein und die Baustelle geräumt haben", verspricht der Bauleiter, der vergangene Woche das Leistungsverzeichnis überprüft und alle Baumaßnahmen noch einmal geprüft hat.