Angeleitet von Inge Bernhardt, die den Schmucktag seit vielen Jahren organisiert, wurden von den Frauen an die 700 Eier an die vorbereiteten Girlanden gesteckt.

Nachdem im Vorjahr der Osterbrunnen von einem heftigen Sturm umgeworfen worden war, hat ihn Heinz Bernhardt heuer mit einem Bandeisen "angebunden". Wegewart Günter Beierlein hat im Vorfeld den "Brunnenfeger" gespielt und den Edelstahltrog gereinigt. Außerdem hat er veranlasst, dass der Wassereinlauf verkupfert wurde. Das soll das helfen, Algenbildung zu verhindern. Viele Eltern brachten ihre Kinder vorbei, die selbst angemalte Eierschalen auf die Büsche rings um den Osterbrunnen hängen durften.

Seit 1979 schmückt der Heimatverein Affalterthal den Osterbrunnen. Der Platz war früher der "Pfarrsee". Um den Feuerschutz zu verbessern, hatte die Gemeinde beschlossen, einen Löschwasserbehälter zu bauen.
Im Sommer 1953 wurde er gebaut und mit einer Betondecke verschlossen, auf dem die Brunnenanlage dann Platz fand. Das noch heute funktionsfähige Reservoir hat eine Tiefe von 3,50 Metern und speichert 300 Kubikmeter Wasser. Brunnen wurden vor allem auf der Hochfläche der Region errichtet, wo immer akuter Wassermangel herrschte.