Noch bis zum 8. September stellt die Eckentalerin Malerin Bonny Schuhmann in den Häusern "Walberla" und "Feuerstein" der Klinik Fränkische Schweiz 45 Werke mit gegenständlicher Malerei in Aquarell und Öl sowie Radierungen aus.

Für die 1955 im thüringischen Suhl geborene Bonny Schuhmann, die unter ihrem Synonym "bonschu" heute nicht mehr aus der Kunstszene wegzudenken ist und für die der Grundsatz gilt, dass nicht der Künstler das Bild macht, sondern das Auge des Betrachters, stellen die Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft die Grundlage ihrer abstrakten Malerei dar.

Dabei führte sie ihr Weg über Zeichnungen, Aquarell- und Ölmalerei sowie verschiedene Radiertechniken, bevor sie bei der Acryltechnik angekommen ist.
Gleichzeitig entfernte sich Schuhmann dabei immer mehr von der gegenständlichen Malerei. Sie Werke wurden zunehmend abstrakter.

Kunst in der Klinik

Die gelernte technische Zeichnerin hatte an sich schon in jungen Jahren erste künstlerische Ambitionen und besondere grafische Fähigkeiten entdeckt. Des Weiteren bildete sie sich in der Akademie Wildkogel, der Kunstfabrik Wien, der Kunstakademie Augsburg sowie im Werkbund Nürnberg fort.
Seit 2011 leitet sie Kurse im für Acrylmalerei und gründete zusammen mit Gisela Prummer zwei Jahre später das Ausstellungsprojekt "Kunst aus vielen Händen".

Für den Ebermannstadter Klinik-Chefarzt Rudolf Koob ist eine derartige Ausstellung ein Mittel, dem Patienten und Besuchern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. Die Bilder Schuhmanns seien durchaus dazu geeignet, die Psyche positiv zu beeinflussen und die im Menschen vorhandenen Heilkräfte anzuregen.