Sowohl am Freitag zu Hause gegen den Tabellenvierten Peiting als auch am Sonntag beim SC Riessersee (3.) ging der Höchstadter EC leer aus. Im Olympia-Eissport-Zentrum von Garmisch-Partenkirchen wurden den Panzerechsen gestern die letzten zehn Minuten zum Verhängnis.

SC Riessersee - Höchstadter EC 4:1

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Goalie Philipp Schnierstein musste zwei Mal eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern. In der ersten Überzahlsituation nach Stockschlag eines SClers ging der HEC durch Michal Petrak prompt in Führung (4.). Als Höchstadt einen Mann weniger auf dem Eis hatte, parierte wiederum Schnierstein, im Zuge eines Konters hatte Petrak sogar die Gelegenheit zu erhöhen. Auch bei einem Penalty war auf die Nummer 89 der Gäste Verlass: Schnierstein wehrte den Versuch von Glemser so ab, dass der Puck nur auf dem statt im Gehäuse landete (16.).

Zu Beginn des zweiten Drittels holte sich Mikesz eine zehnminütige Disziplinarstrafe ab. Große Chancen waren fortan Mangelware. Als Markus Babinsky wegen Stockschlags und Max Otte wegen hohen Stocks kurz nacheinander auf die Bank geschickt wurden, fing sich Höchstadt im Drei-gegen-Fünf den Ausgleich von Quaas ein (33.). Das Tor verlieh den Hausherren neuen Schwung, die einzige gute Szene für die Mittelfranken im mittleren Abschnitt verzeichnete Petrak (39.)

Riessersee hat mehr Energie

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Im letzten Drittel ging es zunächst ungefährlich hin und her. Erst in den letzten 10 Minuten zog Riessersee - vermutlich aufgrund der größeren Energiereserven - davon. Ehliz (48.), Heiß (50.) und Müller (52.) entschieden die lange ausgeglichene Partie innerhalb kürzester Zeit. Auf dem Zahnfleisch gehend und mit weiteren Strafzeiten hatte Höchstadt keine Chance mehr, die Begegnung zu drehen. HEC: Tor: Schnierstein, Henseleit; Abwehr: Otte/Nedved, Stütz/Ribarik, Weidl/Babinsky; Angriff: Cejka/Vojcak/Mikesz, Aab/Petrak/Seibel, Grau, Kolesnikov