In der Diskussion war man sich aber schnell einig, gleichzeitig auch das Reststück der Brückenstraße mit anzugehen. Ein Teilbereich der Brückenstraße war bereits vor einiger Zeit saniert worden. Bürgermeister Walter hofft, "dass bis 2018 da unten alles in Ordnung ist".


"Noch keine greifbaren Fakten"


Den Planungsauftrag erteilten die Räte an den Höchstadter Ingenieur Valentin Maier, der aufgrund von Vorleistungen bereits Kenntnisse der örtlichen Situation mitbringt.

Maier konnte dem Gremium auch bereits seine Vorstellungen vorlegen, allerdings unter dem Vorbehalt, dass dies alles "noch keine greifbaren Fakten" seien. Erst wenn alles vermessen und aufgeplant sei, könnten genaue Aussagen getroffen werden.

Gleiches gilt für die Kostenschätzung. Zwar liegt aus dem Jahr 2013 eine Kostenermittlung vor, doch dürfte diese heute nicht mehr haltbar sein. In seiner Planskizze hatte der Ingenieur die Straßen im Hinblick auf die Schäden in rote und gelbe Bereiche eingeteilt. Die rot markierten Teilstücke müssten komplett ausgebaut werden, bei den gelben komme man mit einer Sanierung zurecht.


Vielleicht kommt ein Gehweg


Der Mühlenweg hat besondere Bedeutung, weil es sich dabei um die Zufahrtsstraße zur Mühle und zur Feuerwehr handelt. Sollten Maiers Überlegungen zum Tragen kommen, würde an der linken Straßenseite aus Richtung Brückenstraße gesehen ein Gehweg in einer Breite von 1,25 Meter angelegt.

Nach Meinung von Albert Ruhmann (WG Buch) sollte wegen der landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf einen Hochbord möglichst verzichtet werden. Valentin Maier schlug auch vor, vom Spielplatz, einem gemeindeeigenen Grund, ein Stück wegzunehmen, um an dieser Stelle eine ausreichende Straßenbreite zu bekommen.


Kanal muss saniert werden


2016 soll es nach Meinung des Bürgermeisters losgehen. Dann sollte zuerst der Mühlenweg, im Anschluss die Brückenstraße gebaut werden. Davor muss nach Maiers Worten noch der Kanal ausgewechselt werden. "Die Abwasserkanäle dort waren die ersten in ganz Gremsdorf", erklärte der Planer.

Obwohl als "eine kompakte Maßnahme, die zusammenpasst" geplant, gilt es - wenn die Planung steht - über die Umlegung der Kosten zu entscheiden. "Wir müssen uns unterhalten, ob wir einen oder zwei Abschnitte bilden", erklärte Bürgermeister Walter. Zwei Bauabschnitte wären den Anliegern besser zu vermitteln, meinte VG-Geschäftsleiter Norbert Stoll. Auf jeden Fall will Bürgermeister Walter so bald als möglich mit den Anliegern über die Kosten sprechen. In der nächsten Sitzung am Freitag, 3. Juli, wird man weiter sehen.