Die Christuskirche in Höchstadt lädt alle zu einem (erlaubten) Spaziergang auf dem Weihnachtsweg an der frischen Luft rund um die Kirche ein. Der beeindruckende Weihnachtsweg beginnt mit dem "Mitmachbaum" auf der Wiese hinter der Kirche. "Hier kann man Weihnachtsgeschichten lesen, Andacht halten, vorlesen, singen, alles über QR-Codes abrufbar", erklärt Pfarrer Fritz Schäfer. "Hier wollen wir auch den Weihnachtsgottesdienst halten - falls es geht", fügt er an.

Der Tannenbaum darf außerdem gerne von den Gemeindemitgliedern mit wetterfestem Schmuck, aber auch mit einlaminierten Wünschen und Gebeten dekoriert werden. "So haben wir ein schönes Gemeinschaftsprojekt, ohne uns zu nahe zu kommen", erklärt Schäfer. Drei wunderschöne Fenster können die Menschen "einfach im Vorbeigehen" mitnehmen. Ein Schaffenster und ein Sternenfenster, gestaltet von den Kindern der Kitas, sowie ein Engelfenster, das die Senioren von St. Anna bereitet haben. "Im Sternenfenster haben manche Kinder sogar ihr Kuscheltier zur Verfügung gestellt", erzählt Schäfer zufrieden. In den restlichen Fenstern der Kirche sind verschiedene Krippen zu bestaunen, alles Leihgaben von Höchstadtern, die zum Teil sehr wertvoll sind.

Die ganze Aktion soll daran erinnern, dass Gott kommt. "Fürchtet euch nicht" gelte heute in besonderer Weise. "Wir wollen die Menschen einladen, unterwegs zu sein, natürlich mit Abstand", so Schäfer. Alle sind eingeladen, die frohe Botschaft auf eine etwas andere Art und Weise zu hören und zu lesen. Die Kirche ist täglich von 16.30 bis 18 Uhr geöffnet. Im Nebenraum der Kirche findet der Besucher noch einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Selbstbedienung. Es gibt Gebasteltes, selbst Gebrautes und mehr. Der Erlös ist zum Beispiel für die Hilfsprojekte in Mali oder in Rumänien gedacht. "Wir machen alles, was geht, mit der gebotenen und notwendigen Vorsicht", erklärt Pfarrer Schäfer noch.