Bei zwei Auffahrunfällen auf der A 3 nach Erlangen/West kam es am Freitag zu heftigen Zusammenstößen. Fünf Fahrzeuginsassen mussten ärztlich versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden, wobei zumindest eine Frau schwerer verletzt wurde.

Bei drei weiteren Unfällen kamen Autos auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und rutschten in die Böschung oder prallten in die Schutzplanke. Letztendlich platzte dann noch der Reifen eines Sattelzuges. Die umherfliegenden Teile beschädigten mehrere Fahrzeuge.

Die Verkehrspolizei Erlangen meldete einen unfallreichen Freitagnachmittag. Insgesamt zehn Kollisionen sorgten auf den beiden Autobahnen rund um Erlangen für reichlich Arbeit der Rettungskräfte und Abschleppdienste.

Unangepasste Geschwindigkeit, zu geringer Sicherheitsabstand und mangelnde Aufmerksamkeit waren neben den regnerischen Wetterverhältnissen die Ursachen für diese außergewöhnliche Unfallhäufung.
Auf der A 73 bei Erlangen ereigneten sich vier Auffahrunfälle. Hierdurch kam es durch die teilweise blockierten Fahrbahnen zu erheblichen Stauungen im Berufsverkehr. Trotz der teilweise massiven Beschädigungen an den Autos waren hier keine Verletzten zu beklagen.

Insgesamt waren 22 Kraftfahrzeuge an den Kollisionen beteiligt. Davon waren acht Autos so stark beschädigt, dass sie durch Abschleppdienste geborgen werden mussten. Die Schadenshöhe ist enorm, sie dürfte nach den ersten polizeilichen Schätzungen nahezu 150.000 Euro betragen.