Die neue Verwaltungsleiterin für den Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund ist eine gebürtige Erlangerin.
Die neue Verwaltungsleiterin für den Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund, Julia Hager, wurde offiziell vorgestellt. Im Amt ist sie bereits seit Anfang Januar 2021.
Julia Hager wurde in Erlangen geboren und hat sich lange Jahre in ihrer Heimatpfarrei St. Xystus in Büchenbach engagiert, unter anderem bei den Ministranten. Sie ist 39 Jahre alt, wohnt mit ihrem Mann und ihrer fünfjährigen Tochter im Landkreis Fürth, genauer gesagt in Langenzenn. Sie gehört dort zur Pfarrei St. Marien.
Große Expertise
Auf eine kaufmännische Ausbildung folgte ein Studium in den Fächern BWL und Medienwissenschaft in Erlangen. Nach dem Abschluss war sie in der Verwaltung tätig, von 2012 bis 2015 bei MDG, der Medien-Dienstleistung GmbH in München, einer Beratungsfirma für einen zeitgemäßen Auftritt der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit. Es folgte nach der Babypause die Tätigkeit bei einem Start-Up-Unternehmen und seit Anfang Januar ist Julia Hager in Herzogenaurach.
Um für ihre neue Aufgabe fit zu sein, wird sie in Bamberg an zwei Tagen in der Woche in dieTätigkeit eingearbeitet, was voraussichtlich bis Mitte/Ende Februar dauern wird.
Es handelt sich um eine neue Organisationsstruktur im Erzbistum, bis jetzt sind von 35 Seelsorgeeinheiten 13 mit einer derartigen Verwaltungsleitung ausgestattet.
"Sie entlastet uns Seelsorger von vielen technischen Aufgaben", erklärt Pfarrer Hetzel.
Der Kirchenverwaltungsvorstand in einer Pfarrei ist nach wie vor der Pfarrer, Hager wird aber vom zuständigen Pfarrer mit allen Vollmachten ausgestattet.
In Personalverantwortung
Zu Julia Hagers Aufgaben gehört die Personalführung im Seelsorgebereich Aurach-Seebachgrund, sie ist zuständig für 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht in der Seelsorge tätig sind, wie Mesner, Organisten, Mitarbeiter im Pfarrbüro etc. Außerdem gehört die Begleitung von Ehrenamtlichen wie Kirchenpflegern etc. zu ihrem Aufgabengebiet. Denn zum Seelsorgebereich gehören die Pfarrstiftungen von St. Maria Magdalena und St. Otto in Herzogenaurach, St. Josef in Niederndorf und die Filialkirchenstiftung St. Marien in Haundorf, Geburt Mariens in Hannberg, St. Josef in Weisendorf sowie die Filialkirchenstiftung St. Michael in Großenseebach.
Bereits seit 1. März 2020 gab es im Seelsorgebereich eine gemeinschaftliche Verwaltung und ein gemeinsames Pfarrbüro, ihre Vorgängerin Renate Matthes ging zum 1. Mai 2020 in Pension.
Hager hat eine halbe Stelle, die von den Verantwortlichen im Erzbistum Bamberg für den Seelsorgebereich errechnet wurde. Ein positiver Effekt ist dabei, dass die Stelle von der Erzdiözese Bamberg finanziert wird. In der vergangenen Woche hat Julia Hager begonnen, ihr Büro einzurichten und erste Kontakte mit den Mitarbeitern gesucht, um alles richtig einschätzen zu können.
Die Kindertagesstätten im Seelsorgebereich werden weiterhin von Gaby Klaus verwaltet. Hier war Herzogenaurach ein Vorreiter in dieser neuen Verwaltungsstruktur.