Die Stadt Coburg möchte an der CoJe (Rosenauer Straße) eine Jugendtrendsportanlage bauen - mit Skateanlage, Pumptrack, Boulderanlage, Parkouranlage und Basketballspielfeld. Mit dem sogenannten Baudurchführungs- und Finanzierungsbeschluss, der am Montag im Finanzsenat einstimmig gefasst wurde, hat das Projekt nun eine weitere Hürde genommen.

Wie Christiane Zinoni-Peschel vom federführenden Grünflächenamt mitteilte, könnte der Baubeginn bereits im September erfolgen. Das hängt aber auch davon ab, welche Firmen sich mit welchen Angeboten auf die demnächst erfolgende Ausschreibung melden.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD), der den Zeitplan mit einem Baubeginn bereits im September als "sportlich" bezeichnete, stellte klar: "Wir wollen da nichts mit der Brechstange umsetzen - wichtiger ist es, dass alles gründlich und ordentlich erfolgt." Da sahen alle Senatsmitglieder ganz genauso.

Einigkeit herrschte auch darin, dass es ein gutes Zeichen sei, trotz Corona ein solches Projekt auf den Weg gebracht zu haben - zumal es eine Maßnahme für die Jugend sei, die unter den Folgen der Pandemie besonders leide.

Was die Kosten betrifft, konnte Christiane Zinoni-Peschel noch etwas Erfreuliches mitteilen. So könne die Stadt sogar auf noch etwas mehr Zuschüsse hoffen als ursprünglich gedacht. Bei Gesamtkosten von rund 1,4 Millionen Euro werde der Eigenanteil der Stadt deshalb unter 600000 Euro liegen.