Volker Backert hat viele Fans in der Region. Das bewies die Premieren-Lesung in Coburg. Im ausverkauften Saal im Haus Contakt stellate Backert seinen inzwischen fünften Krimi vor. "Oktobernacht" lautet der Titel des gut 250 Seiten dicken Bandes, der vor dem Hintergrund des Jubiläums 30 Jahre Deutsche Einheit spielt.

Zu den Schauplätzen zählen Rottenbach und Coburg, aber auch Wien, Hamburg und Berlin.

Einen ausführlichen Bericht und zahlreiche Fotos zur Premieren-Lesung von Volker Backert in Coburg finden Sie hier

Aus dem Leben eines Krimi-Autors

Volker Backert wurde 1962 in Coburg geboren, wuchs am Obermain auf und absolvierte sein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt in München und Bayreuth. Bei der Stadt Coburg sammelte er zunächst während der Wendezeit "unschätzbare Erfahrungen im Sozialamt, der damaligen Champions League jeder Verwaltung...", wie er in seiner Vita schrieb. Seit 1995 arbeitete er als Abteilungsleiter für Öffentliche Sicherheit eng mit der Polizei zusammen.

 Schon in früher Jugend entwickelte er ein Faible für Kriminalromane. Die Regionalkrimis waren ihm in den letzten Jahren aber "viel zu weiblich ", wie er im Gespräch mit dem Tageblatt sagte. Da sah er sich gezwungen, selbst einen "echten, harten Thriller" zu schreiben. Der Kölner Emons-Verlag veröffentlichte 2010 "Das Haus vom Nikolaus". Der Roman kam auf die Auswahlliste zum Friedrich-Glauser-Preis für das beste deutschsprachige Krimi-Debüt. Die Bayerische Staatsbibliothek setzte ihn auf ihre Liste "Best of Regionalkrimis 2012". Im selben Jahr erschien der zweite Charly Herrmann-Roman, "Todesfessel". "Hardrock" 2015 blickte in Chrystal Meth-Abgründe. "Rhein-Main-Bestie" folgte zwei Jahre später. Buch-Tipp Volker Backert "Oktobernacht", 251 Seiten, broschiert, 2020 - 16 Euro.