Im zwölften Bundesliga-Spiel seiner Karriere hat es geklappt: Der Coburger Fußballprofi Cedric Teuchert hat beim überraschenden 3:1-Sieg seines FC Union Berlin bei der TSG Hoffenheim seinen ersten Treffer im deutschen Oberhaus erzielt. Der 23-Jährige setzte in der vierten Minute der Nachspielzeit - zehn Minuten nach seiner Einwechslung - den Schlusspunkt. Am Morgen danach schrieb Teuchert stolz auf seiner Instagram-Seite: "Geiler Auswärtssieg" mit den Hashtags #glücklichübermeinerstesbundesligator und #dankemax. Denn der Berliner Königstransfer Max Kruse war es, der Teucherts erstes Bundesliga-Tor auflegte. Nachdem die Hoffenheimer in Unterzahl in der Schlussphase alles nach vorne geworfen hatten, lief Kruse nach einem langen Ball gemeinsam mit Teuchert auf TSG-Keeper Oliver Baumann zu - und entschied sich für den uneigennützigen Assist, Teuchert musste nur noch einschieben.

Vier Tage zuvor war ein anderer Profi aus der Region, Niklas Dorsch, ebenfalls auf Hoffenheim getroffen. Im zweiten Gruppenspiel der Europa League hatte der Altenkunstadter mit KAA Gent mit 1:4 das Nachsehen. Besser lief es für Dorsch am Sonntag in der belgischen Liga: Gent gewann mit 4:1 bei Waasland-Beveren, der Franke erzielte in der 27. Minute den Führungstreffer. Zunächst scheiterte der 22-Jährige vom Elfmeterpunkt mit einem halbhohen Ball nach links am Torhüter. Das Spielgerät prallte aber genau zu Dorsch zurück, dieser nahm den Ball an und beförderte ihn - umzingelt von vier Abwehrspielern - volley mit links ins Tor.

Einen Handelfmeter verursachte der Einberger Marius Wolf im Heimspiel des 1. FC Köln gegen den FC Bayern (1:2). Die Entscheidung von Schiedsrichter Frank Willenborg nach zwölf Minuten war umstritten. Serge Gnabry köpfte Wolf aus kurzer Distanz im Sechzehner an. Der Ball ging zunächst an den Bauch und dann erst an die Hand des Einbergers - laut der neuen Handspiel-Regel kein Vergehen, das zu bestrafen ist. "Für mich ist es eine harte Entscheidung, da mein Arm auf keinen Fall zum Ball geht", sagte Wolf in der ARD. "Keiner hat es gesehen, außer der Schiedsrichter."