Es ist ein Einschnitt für die im Landkreis bekannte Holzbaufirma, die dort über Jahrzehnte Holz aus der Umgebung verarbeitete. Für die Mitarbeiter dieses Betriebs sei gesorgt worden, heißt es vonseiten der Firma. Einer gehe in den Ruhestand, zwei Mitarbeiter arbeiteten künftig im Holzbau, dem Teil, auf den sich Seiler künftig konzentriert. Der andere Teil habe bereits neue Arbeitsplätze gefunden.

Die Firma Ernst Seiler will ihr Augenmerk künftig auf die Zimmerei und auf Ausbauarbeiten richten. Vor allem bei der Altbausanierung, wo es um den Denkmalschutz geht, sind die Holzspezialisten der Schernecker Firma gefragt. Das Hauptaufgabengebiet der Firma ist aber schon seit über 25 Jahren der Bau von Holzhäusern. In diesem Bereich hat sie deshalb sehr viel Erfahrung.

Seiler kümmert sich um Planung und Durchführung der Objekte, die nach Kundenwunsch ausgeführt werden. Weiterhin ist die Firma schon seit 15 Jahren Mitglied in der Vereinigung "Zimmermeisterhaus".

Firmenchef Manfred Seiler nutzte die Umstrukturierung der Firma gleichzeitig für einen Generationenwechsel im Familienbetrieb. So übernimmt Marco Seiler, der Sohn des Firmeninhabers, der den Titel eines Master of Engineering innehat, aber auch Architekt ist, die Leitung der Firma. Unterstützt wird er von seiner Schwester, Dipl.-Ing. (FH) und Architektin Tina Seiler, sowie von Timo Kleiber, der für die Technik zuständig ist. Außerdem wird die Firma in eine GmbH und Co. KG umgewandelt und firmiert als Ernst Seiler Holzbau und Zimmerei (www.holzbau-seiler.de). Manfred Seiler ist fest davon überzeugt, dass das Unternehmen, nun in jungen Händen, gut aufgestellt ist.