Der Demonstrationszug der jungen Nationaldemokraten sollte sich um 11 Uhr in Coburg in Bewegung setzen. Doch es kam zu einem Zwischenfall: Die Polizei hat bei Teilnehmern der Kundgebung Waffen gefunden.
Wie aus Polizeikreisen zu hören war, sind bei einem der Organisatoren des Neonaziaufmarschs Waffen gefunden worden. Deshalb hat die Polizei die Veranstaltung vorerst gestoppt. Die etwa 50 Rechten mussten auf dem Bahnhofsvorplatz ausharren.
Derweil feiern mehrere hundert Menschen vor der Post in der Hindenburgstraße ein fröhliches, multikulturelles Fest. Motto: Coburg ist bunt! Außerdem hatten um elf Uhr alle Kirchenglocken in Coburg geläutet. Die Kirchen wollten damit ebenfalls ein klares Zeichen gegen Rechts und gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Mittlerweile hat sich der Demonstrationszug der Rechten in Bewegung gesetzt.
Sowohl in der Hindenburgstraße als auch kurz vor der Moschee in der Viktoriastraße wurde der Neonaziaufmarsch durch Protestierende aufgehalten: sie setzten sich den Rechten einfach in den Weg. Knapp hundert Rechtsradikale beteiligten sich an der Kundgebung. Beim bunten Fest feierten dagegen annähernd tausend Coburger.
Einige Kommentare hier sind schlimm, aber sie haben sich ja schon öfters so ausgelassen. Vielleicht sollten sie mal sich die Geschichte des Dritten Reiches anschauen und vielleicht sollte man mal nachlesen, wieviel Leid da von ausging. Und auch mal eine Studienfahrt, die ich gerne vermitteln kann, nach Buchenwald, Weimar, Dachau etc. könnte nicht schaden, um endlich einmal zu kapieren, was da los war, nicht wahr Gandolf und Abersdorfer!
...zwischen Weimar, Buchenwald, Dachau und dem Thema des Artikels? Sie können doch nicht jedem Menschen unterstellen, der gegen die teils menschenverachtenden Auswüchse der Scharia protestiert, daß er nichts aus der Geschichte gelernt hätte.
Vielleicht kritisiert man das Ganze ja, WEIL man aus der Geschichte gelernt hat. Möchten Sie denn Handabhacken, Steinigungen, Ehrenmorde und Blutrache als festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft haben?
Ihre Logik ist nicht nachvollziehbar....
da sie einfach genauso veraltet wie das "Zahn um Zahn" aus dem alten Testament ist.
Und weil ich aus sachlichen Gründen gegen die Todesstrafe bin.
Und genau aus denselben Gründen bin ich überzeugter Nazigegner.
Und mit Buchenwald, Dachau, Auschwitz, ... hat es insofern zu tun, weil es auch damals nur um Macht, Gewalt und Ausgrenzung ging. Nicht diejenigen, die gegen die Scharia sind liegen falsch, sondern diejenigen, die (mehr oder weniger heimlich) den marschierenden Nazis zu jubeln. Die Nazis haben nichts aus der Geschichte gelernt, sonst wären sie nicht so scharf drauf sie zu wiederholen.
Fals Sie mich mit "Gandolf" gemeint haben sollten und meinen das lustig finden zu müssen, wenn gegen andere mittels Unterstellungen gehetzt wird:
Ich finde es gelinde gesagt ein Ungeheuerlichkeit, wie Sie hier Zusammenhänge herstellen wollen zwischen, kritschen Bemerkungen zu unlogischen und willkürlichen Behauptungen und Verbrechen der nationalen Sozialisten?
Ich war mit meinen Kinder erst vor kurzem wieder in Buchenwald und wir sind persönlich von einem Sohn eines Überlebenden herumgeführt worden. Neben den unendlichen Abscheulichkeiten und Verbrechen, war es v.a. der - ätzende, menschrenverachtende Zynismus der über diejenigen die das Glück hatten, nicht gemordet zu werden, ausgeschüttet wurde: Krieg ist Frieden und Arbeit macht frei.
Genau den gleichen Zynismus, den man auch später im roten Sozialismus gegen Kritiker angewendet hat.
Und daher kann die Erkenntnis aus den beiden sozialistischen Experimenten nur sein: Es ist auf die hetzerischen Lügen zu achten, die bar jeder Logik sind. Die einen opfern die Freiheit des Individuum "für das Volk", - die andern für "die Gesellschaft". Beides duldet keine Kritik
und damit beginnt es.
Und wieder zeigt sich: Insbesondere Detusche scheinen aus irgendeinem Grund besonders anfällig für kollektivistische Ideologien zu sein. Alle müssen immer mitmachen. Wehe, auch nur einer hinterfragt diesen Herdentrieb - schon ist er als Feind identifiziert, dem man mit Rückendeckung des Kollektivs jederzeit verleumden darf.
Ich habe mir durch Zufall gestern den Zirkus in Coburg angesehen, was ich da sah, konnte mir nur ein Kopfschütteln abringen.
Eine Stadt macht sich lächerlich, sollte die Überschrift in den Zeitungen lauten.
Allein die Kosten für dieses Spektakel.
Wie Coburger Bürger auf diesen Affentanz reagierten, hat mich ein Lächeln auf den Lippen gezaubert.
Ein Ehepaar sagte, als sie die linken „Demonstranten“ sahen, von denen hat noch keiner eine Stunde gearbeitet geschweige einen Euro in die Staatskasse gezahlt, ein Haufen „Harzler“ mehr sind das nicht.
Wie gesagt es ist nicht von mir!!!
Nur für die Gutmenschen hier.
Als ich diese Äußerung hörte, ist mir ganz warm ums Herz geworden, noch scheint in diesem Land nicht alles verloren zu sein.