Nicht angepasste Geschwindigkeit gepaart mit Tücken der kurvenreichen sowie regennassen Fahrbahn waren am Montag gegen 15.30 Uhr offensichtlich die Gründe für einen Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2708 zwischen Fürth am Berg (Stadt Neustadt) und Wörlsdorf (Gemeinde Sonnefeld). Während der Bergungs- und Säuberungsarbeiten war die Strecke zwischen Fürth am Berg für mehr als zwei Stunden total gesperrt. Reger Feierabendverkehr und abgestellte Lastwagen bildeten in beide Richtungen lange Schlangen. Während die Autos wenden und über Umleitungsstrecken ihr Ziel erreichen konnten, waren die Schwerlastfahrzeuge buchstäblich neben der bis an die Straße heranreichende Steinach "gefangen".

Zum Unfallhergang: Der 31 Jahre alte Fahrer eines Kleintransporters kam nach ersten Ermittlungen der Polizei Neustadt im weichen Bankett ohne Fremdbeteiligung ins Schleudern, rutschte auf seiner Straßenseite über die Leitplanke, kippte und landete schließlich auf der Fahrerseite quer zur Fahrbahn. Dabei brach die Vorderachse.
Der unverletzt gebliebene Beifahrer verhalf dem Unglücksfahrer über die Beifahrerseite beim Ausstieg. Der Fahrer hatte Schnittwunden erlitten und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die mit mehreren Fahrzeugen angerückten Feuerwehren aus Neustadt/Horb, Fürth am Berg und Mitwitz sowie Mitarbeiter der Straßenmeisterei sorgten für Sicherung und Säuberung der Fahrbahn. An der Unfallstelle ausgelaufener Treibstoff wurde mit Ölbindemittel behandelt.