Leuchtende Kinderaugen gab es an jeder Station. Konstantin, vier Jahre alt, hatte einen spannenden Vormittag. "Ich bin ganz lange Auto gefahren, dann habe ich eine Bratwurst gegessen und dann habe ich den Spreizer ausprobiert. Das hat so viel Spaß gemacht", erzählt er aufgeregt.


Auch Jannik, fünf Jahre alt, hat viel erlebt. "Ich habe alle Stationen ausprobiert", sagt er. Später habe er dann gelernt, wie man Sandsäcke befüllt. "Die waren richtig schwer", erklärt er. "Am besten haben mir die Autos gefallen, die waren so groß, da musste man hineinklettern", erzählt er stolz.


"Alle unsere Helfer haben mit vereinten Kräften geholfen, den Tag der offenen Tür auf die Beine zu stellen", sagt Karsten Herold vom THW Coburg. Im Moment seien 55 Mitglieder aktiv. "Auch wenn die Mitgliedszahlen leicht rückläufig sind, so können wir uns doch über einen harten Kern freuen, der immer gern mithilft", erzählt er. Doch der Fokus müsse darauf gelegt werden, die 20 Mann starke Jugendgruppe des THW noch weiter auszubauen.
Iris Kolibius, Pressesprecherin des THW, berichtete von 50 bis 60 Einsätzen, die man im vergangenen Jahr gehabt habe.



Wer beim THW mitmache, treffe in Coburg auf eine außerordentlich starke Gemeinschaft. Ein weiteres Plus sei die fundierte technische Ausbildung, die man beim THW bekommt. "Außerdem besteht die Möglichkeit, nicht nur regional, sondern auch bundesweit und international helfen zu können", sagt sie. dp