Bunt präsentiert sich Coburg. Das 1. Friedensfest auf dem Albertsplatz möchte ein Zeichen setzen gegen jede Form von Antisemitismus und Rassismus. Die Intension ist jedem der Besucher klar. Und während auf der Bühne die Organisatoren und Verantwortlichen von Toleranz und Respekt, von einem friedlichen Miteinander und interkulturellen Dialogen reden und reden und reden, lassen es sich die Menschen bereits richtig gut miteinander gehen.

Da wird gemeinsam gegessen und von den Tellern des Gegenübers probiert. Da wird gelacht, und die Posaunenspielerin holt sich einen Rat bei den beiden jungen Frauen mit Kopftuch. Im Zelt der russisch-orthodoxen Gemeinde duftet es nach süßem Gebäck, das ganz fein auf Tabletts arrangiert ist. Dahinter springen russische und türkische Kinder durch den Springbrunnen, am Rande unterhalten sich Männer mit langen Bärten mit solchen, die ein Kreuz um den Hals tragen.

Hinter der Küchentheke stehen die Frauen des islamischen Gemeinde neben den Christen. Es gibt Krapfen und Weinblätter, türkisches Brot und Rührkuchen.

Auf der Bühne folgt den Worten Musik. Auf dem Programm: Posaunenchor St. Moriz, Chor der Buddhistinnen, Kinderchor St. Marien, Jugendchor "Stimmenmeer", Jüdischer Synagogenchor Bamberg, Friedensrap, Klangrohre, Tanzgruppe der Moschee, Chor der Imame und jeder der mitmachen möchte.