2022 steht ein Jubiläum an: Seit 50 Jahren besteht dann die Städtepartnerschaft zwischen Coburg in Oberfranken und Oudenaarde in Belgien.

Sozusagen als Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten hatte der Bürgermeister von Oudenaarde eine Idee beziehungsweise einen Wunsch: Ein Weihnachtsbaum aus Coburg könnte - und zwar bereits in diesem Jahr - den Marktplatz und damit den Weihnachtsmarkt von Oudenaarde schmücken.

Gesagt, gewünscht, getan. Am Freitag wurde in der Seidmannsdorfer Straße in Coburg eine 18 Meter hohe Fichte gefällt. Ein Transporter wird sie am Montag ins rund 700 Kilometer entfernte Oudenaarde bringen. Am Dienstag soll ihre "Karriere" als Weihnachtsbaum beginnen.

Ebenso wie in Coburg gibt es aber auch in Oudenaarde heuer wegen Corona erneut keinen Weihnachtsmarkt. Sprich: Der Baum aus Coburg steht relativ alleine auf dem belgischen Marktplatz. Umso wichtiger war die von Coburg Marketing getroffene Auswahl, dass es ein prächtiger Weihnachtsbaum ist, der da verschenkt wird.

Übrigens: Auch die Coburger Grünen begrüßen die Aktion, weil es sich um ein "Zeichen der Freundschaft" handele und das Pflegen internationaler Beziehungen heute wichtiger denn je sei. Die CO2-Emissionen, die durch den Baum-Transport entstehen, gleichen die Grünen durch eine Spende an die Klimaschutz-Organisation "Atmosfair" aus. Von "Atmosfair" werden dann wiederum Projekte finanziert, die zur Klimaneutralität beitragen.