Sambaschulen und Blocos aus der ganzen Welt sind im Juli wieder zu Gast in Coburg: Die Planungen für das diesjährige Samba-Festival laufen derzeit auf Hochtouren, wie der Veranstalter "Sambaco" mitteilt. Neben einheimischen und deutschen Sambaschulen werden auch Gruppen und Künstler aus ganz Europa die Vestestadt am 2. Juliwochenende wieder in ein kleines Rio de Janeiro verwandeln.

Mit dabei sind auch Bekannte aus den vergangenen Jahren: Eine der weitesten Anreisen haben dabei "Aainjaa" aus Kolumbien, die auch am Festival einen Percussion-Workshop leiten werden. Neben den Top-Acts aus Brasilien gibt es auch jede Menge farbenfroher Sambaschulen aus Europa. Mit dabei sind "Imperio do Papagaio" aus Finnland und die Quastenflosser "Swiss Power Brass" aus der Schweiz.

Coburger Samba-Festival: Diese Gäste stehen schon fest

Weitere Gäste sind "Sandungueros" aus Spanien, "Caramba" aus den Niederlanden, "Batebalengo" aus Italien, "A Bunda" aus Schweden, "Samba Baturim" aus Österreich sowie die Sambaschule aus Kopenhagen. Auch rockige Sambaklänge wird es geben: Diese liefern "Houba Samba" aus Frankreich. Die brasilianischen Top-Acts aus dem Mutterland des Samba werden zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt, heißt es laut Veranstalter.

Nach zwei Jahren Zwangspause und einer weiterhin angespannten Corona-Lage musste das Organisationsteam im Herbst 2021 eine Entscheidung treffen, wie ein Festival 2022 aussehen könnte. Da im Herbst 2021 noch nicht absehbar war, wie sich die Situation im Juli darstellen wird, habe man sich daher für eine an Covid-19 angepasste Sicherheitslösung entschieden.

"Mit dem neuen Konzept können die Verantwortlichen auf alle möglichen Varianten im Juli und auf alle möglichen Situationen reagieren", verspricht der Coburger Veranstalter. In diesem Jahr werden der Schlossplatz und seine Umgebung zum zentralen Veranstaltungsbereich, der ebenso wie das Kongresshaus Eintritt kosten wird. "Auf diesem Gelände sind neue Bühnen und Spielflächen entstanden und nur in diesem Veranstaltungsbereich können die Besucher dieses einmalige Samba-Feeling wie in den Vorjahren genießen", schreibt "Sambaco" in einer aktuellen Mitteilung.

Zusätzliche Bühnen für Samba-Auftritte geplant

Neben der Hauptbühne vor dem Landestheater wird es noch zusätzlich eine Bühne im Innenhof der Ehrenburg, eine Spielfläche vor der Reithalle und eine Bühne im Hofgarten geben. Was die Außenbereiche, beispielsweise den Marktplatz oder den Albertsplatz betrifft, sollen erst die kommenden Wochen zeigen, was auf diesen Flächen möglich sein wird.

Alle Gruppen und Künstler seien geimpft und hätten zum Großteil schon ihre Impfnachweise vorgelegt, so der Veranstalter. Zudem sollen sich die Künstler bei ihrer Ankunft kostenlos vom Veranstalter testen lassen können, auch wenn hierfür im Juli keine Verpflichtung bestehen sollte. Die Impfquote in den Ländern, aus denen die Sambaschulen kommen, liege oftmals höher als hierzulande.

Die Tickets im Sondervorverkauf für 23 Euro sind für drei Tage exklusiv bei "Tourismus Coburg" in der Herrngasse bis zum 17. April erhältlich. Außerdem gibt es Online-Tickets zum Ausdrucken oder direkt aufs Handy auf der Homepage des Samba-Festivals.

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